Sonntag, 7. Oktober 2012

Sukkot in Jerusalem, Teil 2

B"H
Den ersten Teil des Photossatzes findet Ihr HIER !



 Heute wird schon nicht mehr in der Sukkah (Laubhütte) gesessen. Auf dem Photo sehen wir die Sukkot einiger Cafes in der Jaffa Road / Jerusalem. 



Blick auf das arabische Dorf (Teil Jerusalems) Silwan in der Altstadt.



 An der Klagemauer heute morgen



 

Copyright / Photos: Miriam Woelke

Hoshana Rabbah an der Klagemauer (Kotel)



Heute morgen stand ich bereits um 6.30 Uhr an der Klagemauer (Kotel) und nahm ein paar Videos vom heutigen Hoshana Rabbah Gebet auf. Im Hintergrund schütteln jüdische Männer den Lulav, wobei Frauen sich gleichfalls daran beteiligen können. 

Der Kotel Plaza war voll und außer den Videos machte ich viele Photos, die ich dieser Tage auf die Blogs verteilen werde. 

Links:


Palästinensische Kinder randalieren in einem israelischen Bus



Das Video zeigt wie sich palästinensische Kinder oftmals in israelischen Bussen aufführen. Sie tun alles, um zu provozieren und unsere Gesellschaft muss endlich durchgreifen, um sich zu behaupten. 

Der Zwischenfall, der wahrlich kein Einzelfall ist, ereignete sich am 3. Oktober in Beersheva.

Weitere Details HIER !

Weitere Preissteigerungen nach Sukkot


Am letzten Freitag auf dem Jerusalemer Machane Yehudah Markt. 
In Jerusalem ist meine Freitagszeremonie stets dieselbe: Morgens geht es zum Obst – und Gemüseeinkauf auf den Machane Yehudah Markt. Danach heim und es wird für den Schabbat gekocht und geputzt.

Photo: Miriam Woelke
B"H


Vielleicht können es einige nicht mehr hören, doch am morgigen Sonntag ist schon wieder ein jüdischer Feiertag. Abends beginnen die Feste SCHMINI ATZERET und SIMCHAT THORA, welche den Abschluß des Sukkot (Laubhüttenfest) bilden. Zwar sind sie nicht mehr Bestandteil des Sukkot, sondern eigenständige Feiertage, doch der Einfachheit halber sage ich einmal, dass mit den beiden Festen das Sukkot in Israel am Montag abend offiziell sein Ende findet. In der Diaspora wird dies erst Dienstag abend der Fall sein.

Der morgige Sonntag jedoch gleicht erst einmal wieder einem Freitag. Geschäfte und Restaurants sind bis nachmittags geöffnet und gegen 16.00 Uhr dürften auch die Egged Busse ihren Verkehr einstellen. Ab Montag abend 18.00 Uhr ist alles vorbei und der Alltag kehrt wieder ein. Der nächste jüdische Feiertag erfolgt erst wieder im Dezember mit CHANUKKAH.

Ab Dienstag sind alle Ministerien und die Stadtverwaltungen geöffnet.

Nach Sukkot sowie im November werden erneute drastische Preissteigerungen erwartet. Coca Cola will seine israelischen Preise um fast 6 % anziehen und auch Obst und Gemüse stehen Teuerungsraten bevor. Der Lebensmittelproduzent OSEM will mitziehen und verteuert Israels beliebtes Junk Food BAMBA. Weiter im  "Teuerungsgespräch" befinden sich auch einmal wieder die Milchprodukte und wir können uns schon einmal auf noch höhere Lebensmittelpreise "freuen".

Donnerstag, 4. Oktober 2012

Palästinenser randalieren auf dem Tempelberg

B"H


Pünktlich zum Sukkot (Laubhüttenfest) rasten auch die Palästinenser wieder aus:

http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/160531#.UG3qQlHiKTw 



Gestern in der Jerusalemer Altstadt: Ein israelischer Grenzsoldat patroulliert am Zionstor. Bei den Löchern im Mauerwerk sind handelt es sich um Einschusslöcher aus dem Sechs – Tage – Krieg (Juni 1967).




Gestern an der Klagemauer: Oben links im Bild seht Ihr einen Polizeihubschrauber, der sichert, dass die Araber nicht wieder Steine auf betende Juden werfen. Immer wieder kommt es zu Zwischenfällen, bei denen Araber vom Tempelberg Steine auf betende Juden an der Klagemauer werfen. 

Die exzessive Bewachung an der Klagemauer bedeutet jedoch nicht, dass Palästinenser den Kotel Plaza (Platz vor der Klagemauer) nicht überqueren dürfen. Ganz im Gegenteil, denn alltäglich überqueren eine Menge Palästinenser den Platz, welcher ebenso als Verbindung zwischen dem Muslimischen Viertel und der Mughrabi – Brücke hinauf zum Tempelberg führt. Auch dann, wenn weitere Zugänge im Muslimischen Viertel selbst vorhanden sind. Wie auf dem unteren Photo:



 Zugang zum Tempelberg im Arabischen (Muslimischen) Viertel. Die israelische Polizei (sitzend rechts im Bild) passt auf, dass hier nur Muslims den Tempelberg betreten und keine Juden. 

Photos: Miriam Woelke

"Israel Hayom" = Bibiton

B"H  


Morgen früh Punkt acht Uhr steht die Nation Schlange. Dann nämlich beginnen Hunderte von Verteilern der kostenlosen Tageszeitung ISRAEL HAYOM ihren Job. An unzähligen öffentlichen Plätzen im Land, wie am Jerusalemer Machane Yehudah Markt, liegt das Blatt in hohen Türmen herum und je zwei Verteiler kämpfen mit dem Ansturm der Leute. Eine Zeitung für eine Person und nichts ist mit "man will für Freunde und Nachbarn auch noch eine Zeitung haben". 

Seit einigen Jahren wird das kostenlose Blatt des reichen Netanyahu – Anhängers Sheldon Adelson landesweit verteilt. Sogar an vielbefahrenen Straßen warten die Verteiler an roten Ampeln und reichen die Zeitung durch heruntergekurbelte Autofenster. Fast alle greifen danach, denn wo gibt es sonst eine Tageszeitung umsonst. 

Als ISRAEL HAYOM vor wenigen Jahren auch noch in den besonders umkämpften Markt der Wochenendausgaben einstieg, ringen die regulären Blätter wie YEDIOT ACHARONOT, MA’ARIV oder HA’ARETZ ums Überleben. Mittlerweile hat die Ma’ariv dermassen viele Schulden angehäuft, dass sie einen neuen Käufer sucht oder untergeht. Ein Unternehmer bat sich als Käufer an, doch die Sache liegt vorerst auf Eis, da die Ma’ariv Mitarbeiter zicken. Erstens wollen sie alle Arbeitsplätze im Vorfeld gesichert wissen und zweitens wäre eben jener Investor zu rechts gerichtet. 

Bei der HA’ARETZ stehen die Zeichen ebenfalls auf Sturm und es sollen Kündigungen erfolgen. Die Mitarbeiter streiken und heute musste die Welt ohne HA’ARETZ auskommen, denn die Belegschafte verweigerte den Druck der Zeitung. 

YEDIOT verkauft mittlerweile viele ihrer Ausgaben zum halben Preis und Sheldon Adelson lacht sich ins Fäustchen. Er nämlich mischte Israels vorwiegend linke Presse auf und mit seinem Geld versetzt er allen anderen den Todesstoss. Nicht allein, weil auch bekannte Journalisten zu seinem Blatt überliefen. 

Doch würden die Israelis Adelsons ISRAEL HAYOM kaufen, wenn sie denn müssten ? Ganz klar NEIN. In letzter Zeit entwickelte sich die BIBITON (Hauszeitung Netanyahus) zum schleimigen Benjamin Netanyahu Propagandablatt. Das hebräische Wort für ZEITUNG lautet ITON und BIBITON bezieht sich auf ein Wortspiel zwischen ITON und BIBI Netanyahu. 

Dass sich die Welt über Netanyahus letzten Auftritt vor der UNO (Donald Duck Cartoon Bombe) kaputtlachte, wurde von der ISRAEL HAYOM vollkommen unterschlagen. Wer keine Internet News liest oder nebenbei die YEDIOT ACHARONOT, der hatte keine Ahnung von dem, was die Welt dachte. Bei mir ist es inzwischen so, dass ich die ISRAEL HAYOM freitags kostenlos mitnehme, mir dazu aber eine weitere Zeitung kaufe. Mit der ISRAEL HAYOM allein fühle ich mich als Bibi – Opfer, denn die Propaganda für den Premier erreicht immer höhere Level. Immerhin gibt es in der Wochenendausgabe oft anderweitige interessante Artikel, doch der politische Teil ist kaum mehr lesbar. 

Links: 

Would anyone pay to read Adelson's newspaper ?

ISRAEL HAYOM im hebräischen Original

Die Jerusalemer Altstadt an Sukkot (Laubhüttenfest), Teil 1


Blick auf die Jerusalemer Altstadt



Im jüdischen Altstadtviertel



Fast jedes Jerusalemer Restaurant besitzt eine Sukkah (Laubhütte) an Sukkot.



Die riesige Sukkah vor der Hurvah Synagoge



Die wiedererbaute Hurvah Synagoge



Die Massen strömen vor allem zur Klagemauer (Kotel).



Sukkah aufm Dach





Israelische Grenzpolizei (Mischmar Ha'Gvul) sorgt für die Sicherheit im juedischen Viertel. Es passiert nicht gerade selten, dass Araber aus ihrem nahegelegenen Viertel auftauchen und Juden bedrohen.



Treppe hinunter zur Klagemauer

Copyright / Photos: Miriam Woelke


Bis zum Montag abend noch feiern wir Sukkot bzw. am Ende von Sukkot, die Feste Hoshana Rabbah, Shmini Atzeret sowie Simchat Thora. Ab Dienstag kehrt der Alltag wieder ein. Noch ein paar weitere Tage also ist halb Israel auf den Beinen wobei Ausflüge in die Natur besonders beliebt sind. Es gibt Zeiten, da brechen die Websites der lokalen Ausflugorte fast zusammen.

Und wenn Urlaub angesagt ist, hat der Israeli wenig im Sinn mit Politik und all den Alltagssorgen. Eher wird sich gerade dann in das Privatleben zurückgezogen und Familie gelebt.

Wie die Presse dem Schauspieler Obama hilfreich zur Seite steht




It's the Obama speech on race you probably haven't heard. 

In June 2007, then-Sen. Barack Obama told a mostly black audience of ministers that the country's leaders "don't care about" New Orleans residents, suggesting the city was neglected in the aftermath of Hurricane Katrina because of institutional racism, according to a video uncovered by The Daily Caller. 

 In the address, delivered during the upswing of the Democratic presidential primary season, candidate Obama specifically criticizes in outspoken terms the decision not to waive a federal law known as the Stafford Act that requires communities hit by disasters to match 10 percent of federal aid. 

"When 9/11 happened in New York City, they waived the Stafford Act. ... And that was the right thing to do," he tells the crowd at Hampton University in Virginia. "When Hurricane Andrew struck in Florida, people said, 'Look at this devastation. We don't expect you to come up with your own money. Here, here's the money to rebuild. We're not going wait for you to scratch it together, because you're part of the American family.' " 

Obama, echoing rapper Kanye West's infamous anti-Bush remarks a couple years earlier, then argues that New Orleans was treated differently, suggesting the reason was that the city is mostly black. 

"What's happening down in New Orleans? Where's your dollar? Where's your Stafford Act money?" Obama says. "Makes no sense. ... Tells me that somehow the people down in New Orleans they don't care about as much." 

The speech was reported on at the time, but the Daily Caller said it had obtained clips from the speech that had never aired. It posted what it said was the complete speech on the website. 

FoxNews.com asked the Obama campaign to comment on the the Daily Caller report and the video but has yet to receive a response. 

By January 2007, nearly a year and a half after Hurricane Katrina hit, the federal government had committed $110 billion to relief efforts in areas hit by Katrina through a variety of programs, including Community Development Block Grants, funding for the Corps of Engineers and Small Business Administration loans, according to a report that May by the U.S. Department of Commerce's Economic and Statistics Administration. 

But at the time of Obama's speech, there were still concerns about federal response to the disaster under the Stafford Act, which governs relief efforts. The Federal Emergency Management Agency was unwilling to waive the law's 10 percent local match provision for aid, like it did after the Sept. 11 attacks and other hurricanes. 

"One reason cited for FEMA's reluctance to waive the 10 percent match in New Orleans is concern about corruption," the Joint Center for Political and Economic Studies said in a 2008 report on the relief efforts. 

That report also noted that then-Louisiana Gov. Kathleen Blanco was pushing in early 2007 for a federal law eliminating the 10 percent match. The House passed the bill, but it stalled in the Senate and President Bush had threatened to veto it. 

The video of Obama's 2007 speech, surfacing barely a month before the presidential election and the night before Obama's first debate with Republican rival Mitt Romney, could complicate Obama's efforts to avoid a politically risky debate over race that partly ensnared him during the 2008 race. Four years ago, his fiery pastor, the Rev. Jeremiah Wright, became a political liability over videos that showed Wright making controversial statements. 

Obama, after initially defending him, eventually was forced to condemn Wright publicly, and the controversy prompted Obama to deliver his much-heralded 2008 address on race in Philadelphia. 

Wright reportedly attended the 2007 speech, and in the video obtained by the Daily Caller, Obama is heard calling Wright "my pastor, the guy who puts up with me, counsels me, listens to my wife complain about me. He's a friend and a great leader. Not just in Chicago, but all across the country." 

The Daily Caller also highlighted a segment in which Obama questions federal priorities in transportation spending. 

"We need additional federal public transportation dollars flowing to the highest-need communities. We don't need to build more highways out in the suburbs. If we have people in the cities right now who want to work but have no way to get into those jobs, we've got to help connect them to the jobs that exist," Obama said. "We should be investing in minority-owned businesses, in our neighborhoods, so people don't have to travel from miles away." 

Obama versus Romney




Teil 2 HIER

Teil 3 HIER

Teil 4 HIER

Teil 5 HIER


Mitt Romney wäre vielleicht nicht gerade der ideale Präsident Amerikas, doch offensichtlich immer noch besser als Barak Hussein Obama. Und das nicht nur, weil Romney sich als Freund Israels gibt, sondern weil er einen richtigen Amerikaner darstellt und darüber hinaus nicht allzu sehr mit der muslimischen Welt und Tradition liebäugelt wie sein Gegenpart Barak Hussein.

Ich habe sehr viele amerikanische Freunde, die sich alle zum Wählen haben registrieren lassen. Jeder Einzelne von ihnen wird Romney wählen. Nicht, weil dieser der bessere Kandidat ist, sondern weil bei ihm weniger die Gefahr besteht, dass er die Verfassung ändert und sich selbst als Präsident immer mehr Rechte einräumt. Romney kann man loswerden, aber Obama könnte sich in einer zweiten Amtsperiode als unkündbar ermächtigen.

Saudi Frauen dürfen jetzt Autofahren :-)


Mittwoch, 3. Oktober 2012

SUKKOT: "Menschenmassen an der Klagemauer"



B"H

Das zweite Video, welches ich heute morgen an der Klagemauer aufnahm. Das erste Video findet Ihr HIER !

Menschenmassen strömen hinunter zur Klagemauer und im Hintergrund sehr Ihr den Tempelberg, den Felsendom, die Al Aksa Moschee sowie den Ölberg. 

Derweil gehen in Jerusalem die Sukkot – Feierlichkeiten weiter. Ab morgen soll es, laut Wetterbericht, kühler werden und der Regen wird sich erneut einstellen. Ehrlich gesagt, freue ich mich auf die kühlere Jahreszeit, denn seit ca. April hatten wir keine 24 Grad Celsius mehr.

"Der Segen der Tempelpriester" - Birkat Ha'Cohanim" an der Klagemauer (Kotel)


B"H

Ich war heute früh ebenfalls in der Altstadt an der Klagemauer (Kotel) zum priesterlichen Segen BIRKAT HA'COHANIM, doch das obige Video wurde von einem Mann auf der Männerseite der Klagemauer aufgenommen. Frauen dürfen dort nicht hin und somit wirkt mein Birkat Ha'Cohanim Video etwas "zu weit weg". Dafür nahm ich andere Videos auf, die ich momentan auf Youtube uploade und danach in die Blogs stelle. 

Vielleicht fällt es einem Diaspora – Juden nicht unbedingt leicht, die tolle Sukkot - Atmosphäre in Jerusalem nachzuvollziehen. Tausende Israelis und Juden aus aller Welt sind derzeit hier in der Stadt auf den Beinen und feiern Sukkot (Laubhüttenfest) anhand allerlei Attraktionen. Das jüdische Altstadtviertel ist dermassen überlaufen, dass ich mich nach dem Birkat Ha'Cohanim gleich wieder nach Hause abseilte. Es war kaum ein Durchkommen und die Menschenmassen schieben sich nur allmählich durch die engen Gassen der Altstadt. 

Heute abend muss ich nochmals ins Getümmel, denn ich gehe zu einer Sukkot Party sowie zu den chassidischen Gruppen in Mea Shearim. Photographieren und Videos aufnehmen. 

Das Problem mit den Videos ist, dass das Upload auf Youtube unendlich lange dauert und ich deswegen hinterherhinke. Außer den heutigen Videos von der Klagemauer uploade ich die Thorafeier in der chassidischen Gruppe Chabad (Lubawitsch) vom letzten Donnerstag. 

Obwohl sich Netanyahu und der kleine arrogante Zwerg, Verteidigungsminister Ehud Barak, derzeit zoffen, schert sich kaum ein Israeli darum. Das Land befindet sich im kollektiven Urlaub und Barak kann versuchen sich so wichtig zu machen wie er will, interessieren tut es niemanden. Keiner will mehr Ehud Barak und er selber bleibt der Einzige, der das immer noch nicht begriffen hat.

Dienstag, 2. Oktober 2012

SUKKOT (das Laubhüttenfest) in Jerusalem


Am Kikar Shabbat im ultra - orthodoxen Mea Shearim / Jerusalem

Photo: Miriam Woelke

B"H

Dieser Tage wird bis Anfang nächster Woche SUKKOT bzw. Simchat Thora gefeiert und viele Besucher fragen sich, wo in Jerusalem die besten Feiern ablaufen. Gerade in der Hauptstadt findet sich ein riesen Aufgebot an Festivals zum Fest.

Da wäre, z.B., morgen (Mittwoch) früh der BIRKAT HA'COHANIM (Segen der Tempelpriester) an der Klagemauer (Kotel). Der Segen findet inmitten des Morgengebetes Schacharit statt. Jeder darf an die Klagemauer, doch wird bereits frühmorgens alles restlos überfüllt sein. Auch das nahegelegene jüdische Altstadtviertel wird aus allen Nähten platzen, denn Tausende Juden aus ganz Israel sowie dem Ausland wollen ihren Feiertag geniessen. Wen es in die jüdische Altstadt zieht, der esse vorher und bringe sich etwas zu Trinken mit, denn die Preise dort liegen enorm hoch.

Neben dem morgigen Segen werden die ganze Woche über weitere Altstadtaktivitäten laufen. Darunter die bekannten Führungen der Yeshiva (relig. Schule) ATERET COHANIM. Bei einem Rundgang werden im arabischen / christlichen Viertel aufgekaufte Häuser gezeigt, die von Ateret Cohanim aufgekauft wurden und wo seither Juden wohnen. Und das mitten unter muslimischen und christlichen Arabern. Besagte Führungen sind kostenlos, finden aber nur in hebräischer Sprache statt !





An Sukkot zieht es Tausende Israelis in die Natur und somit sind Parks, das Tote Meer, die Mittelmeerstrände, die Berge im Norden, etc. alle überlaufen. Den Kindern werden zahlreiche Aktivitäten in den lokalen Shopping Malls geboten und relig. Juden zieht es abends meist in den ultra – orthodoxen Stadtteil Mea Shearim. Hier jedoch sind nichtjüdische Besucher weniger erwünscht, denn immer wieder kam es in der Vergangenheit vor, dass sich christliche Missionare versuchten sich breitzumachen. Aber selbst Juden bleiben dieser Tage viele chassidische Synagogen Mea Shearims verschlossen, denn wegen Überfüllung wird nur Mitgliedern der Zugang gestattet.

Ich denke, dass jeder seine Nische finden wird und etwas zu feiern hat. Eigentlich wollte ich ein paar Tage in den Norden fahren, doch alles ist dermassen überfüllt, dass ich die Trips erst nach Sukkot mache. In der Zwischenzeit gehe ich in die Altstadt sowie nach Mea Shearim und mache Photos und Videos von den Aktivitäten. Und allein damit bin ich eh ausgebucht und brauche dieser Tage keine Reise.:-)

Link:

Trip mit "Ateret Cohanim" 


MOADIM le'SIMCHA - Schöne Zwischenfeiertage an alle Leser !

Zahl der arbeitslosen Israelis steigt an

B"H 

Im August dieses Jahres meldeten sich 251,000 Israelis arbeitslos. Dies bedeutet eine Steigerung von 0,3 % in Vergleich zum Juli (240,000 Arbeitslose). Dennoch verzeichnet der israelische Arbeitsmarkt viele neue Arbeitsplätze. Die Frage bleibt nur, in welchen Branchen und zu welchen Arbeitsbedingungen, denn Israel ist bekannt für ein niedriges Lohnniveau und die hohen Lebenshaltungskosten. Vielfach finden sich Jobs in Supermärkten oder Hotels, doch die Bezahlung ist bescheiden und leben kann man davon kaum. Zahlreichen Arbeitslosen, darunter eine hohe Quote älterer Arbeitnehmer, bleibt meist nur noch der Ausweg in die Selbständigkeit, denn die heutigen Bosse konzentrieren ihre Personalsuche weitgehend auf Leute im Alter von 20 – 30 Jahren.

Auf einem Jerusalemer LULAV Markt an Sukkot 2012

B"H

Das nachfolgende Video nahm ich am 28. September 2012 auf einer der vielen Jerusalemer LULAV Märkte auf. Und zwar auf dem Markt an der Jaffa Road / gegenüber dem Machane Yehudah Markt.

Viel Spass beim Ansehen !