Montag, 21. September 2009

Sukkottermine in Jerusalem

foobar

B"H


Am Abend des 2. Oktober beginnt das jüdische Laubhüttenfest Sukkot. Enden tut es in Israel am 10. Oktober. In der Diaspora endet das Fest erst einen Tag später. An den Zwischenfeiertagen von Sukkot (Chol HaMoed) laufen besonders in Jerusalem unzählige Events und hier vorab ein paar interessante Veranstaltungstermine:


1. Volksmarsch am Dienstag, dem 6. Oktober 2009:
Früh am Morgen findet ein Volksmarsch mit zwei verschiedenen Routen statt. Die erste Route beläuft sich auf 12km und startet am Givat HaTachmoschet. Die zweite Route beläuft sich auf 5km und beginnt an der Tayelet in Armon HaNatziv.
Uhrzeit: 7.00 - 10.00 Uhr morgens.




2. HAPPENING im Sacher Park (Gan Sacker) am Dienstag, dem 6. Oktober 2009:
Wann ?
Von 10.00 - 17.00 Uhr


Verschiedene Stände, Auftritte zahlreicher Künstler und zahlreiche Attraktionen für Kinder.



3. Seifenkistenrennen am Dienstag, dem 6. Oktober 2009
Wann ?
12.00 - 17.00 Uhr


Treffpunkt am Obersten Gerichtshof (Beit HaMischpat HaEliyion) an der Sderot Rabin.
Großes Seifenkistenrennen (Soapbox Race), was am Gan Sacker (Sacher Park) endet.


Sämtliche Veranstaltungen sind KOSTENLOS !

Regen an Rosh HaShana


B"H


Zum ersten Male überhaupt sah ich in Israel Regen an Rosh HaShana. Normalerweise setzt die Regenperiode erst im Oktober ein und deswegen sah ich einige Male Regen an Sukkot (Laubhüttenfest).


Dieses Rosh HaShana jedoch war vom Regen geprägt. Schon am ersten Feiertag (Samstag) begann es zu schütten und gestern mittag als ich mit Freunden aus der Altstadt kam, regnete es so richtig los und wir mussten uns einen trockenen Unterschlupf suchen.


Der frühe Regen an Rosh HaShana gleicht einem Wunder und hoffen wir, dass es in diesem Winter so richtig losschüttet, denn Israel braucht ganz dringend Wasser.

Freitag, 18. September 2009

Shana Tova + Schabbat Schalom

B"H

Bevor ich mich in den Einkaufstrubel stürzte, will ich die Gelegenheit nicht verpassen, allen Lesern meiner Blogs zu danken !

Bis zum Sonntag abend feiern wir Rosh HaShana und neue Blogeinträge werden erst wieder am Montag erfolgen.
Hoffen wir, dass es im Neuen Jahr 5770 um unseren Planeten und uns selbst besser bestellt ist. Manchmal sagt man, dass es ja nur besser werden kann, wobei jedoch außer Acht gelassen wird, dass es einem doch momentan gar nicht so schlecht geht. Leider erkennt man Positives fast immer erst dann an, wenn es nicht mehr da ist.


Keine leichte Woche liegt hinter uns. Ilan Ramons Sohn Assaf stürzte mir einem F - 16 Jet ab. Die Umstände werden nach wie vor untersucht, doch heißt es aus eingeweihten Kreisen, dass Assaf Ramon vielleicht zur Zeit des Absturzes einen Blackout hatte. Er war bewusstlos, was unter Kampfflugzeug aufgrund der enormen Geschwindigkiet vorkommen kann.

Aber, wie gesagt, der Unfallgrund steht noch nicht offiziell fest.

Weiterhin verstarb Patrick Swayze, den ich wegen seiner kämpferischen Haltung gegenüber seinem Bauchspeichel - und Leberkrebs unendlich bewunderte.

Oft rennt die Zeit dahin, ohne das sie uns selbst Zeit läßt, sämtliche Ereignisse zu verarbeiten. Alles dröhnt auf uns ein und wir haben gar keine Zeit mehr zum nachdenken.

Vielleicht sollte sich ein jeder einmal Zeit nehmen, von heute bis sonntag abend Bilanz zu ziehen. In dieser Zeit richtet G - tt die Welt. Juden und Nichtjuden. Jedes einzelne Schicksal wird besiegelt. Dennoch ist Rosh HaShana ein freudiger Feiertag und ganz so deprimiert sollte amn auch nicht dasitzen, weil G - tt einen richtet.

Allen Leser ein gesundes, süsses, freudiges, friedvolles und erfolgreiches Jahr 5770 !

Donnerstag, 17. September 2009

Festtags - Countdown

B"H


Die letzten Stunden vor Rosh HaShana (dem jüdischen Neujahrsfest) und die Leute kaufen ein als ob es morgen nichts mehr zu Essen gäbe. Gedrängel auf den Märkten und in den Geschäften. Im Waschsalon sass ich gestern abend zwei Stunden lang und die Leute kloppten sich fast um die Waschmaschinen. Die Lebensmittelpreise auf dem Jerusalemer Machane Yehudah Markt sind hochgeschnellt und die Händler planen den riesen Festtagsreibach. Wer als Konsumer Geld sparen will und nicht viel braucht, der gehe erst so richtig am Montag einkaufen, wenn die Preise wieder sinken.


Der große Renner zum Fest sind Geschenkkörbe, wobei das relig. Fest viel zu kommerziell wirkt. Säkulere Israelis fahren über ein verlängertes Wochenende (Rosh HaShana beginnt morgen abend und endet am sonntag abend) ins Ausland. Kurztrips nach Europa werden angeboten. Der Rest bleibt daheim, geht an den Strand oder fährt ggf. in den Norden. Nebenbei ist auch noch die Familie angesagt.Traditionelle und relig. Juden verbringen einen Großteil der beiden Rosh HaShana - Tage in der Synagoge und daheim beim Essen.


Außenstehende denken bei "Neujahr" immer an Knaller und Feuerwerk, im Judentum aber wird das Neue Jahr (5770) nicht so begonnen. Eher besinnlich, denn an dem Tag wird die gesamte Welt sowie Juden und Nichtjuden von G - tt gerichtet. Für ein weiteres Jahr. Demnach ist Rosh HaShana ein wichtiges Fest für die Menschheit und unseren Planeten.


Nun werden dazu auch noch bestimmte Mahlzeiten angeboten und zusätzlich eine religiöse Seder wie an Pessach. Fisch steht ganz hoch im Kurs. Nebenher auch Fleisch und Wein.
Wer sich derzeit als Tourist in Israel befindet, der sollte morgen (Freitag) seine Einkäufe erledigen, denn die meisten Geschäfte sind bis Montag zu. Ab Montag kehrt wieder der Alltag ein. Zumindest für ein paar Tage bis zum Yom Kippur.


Von freitag abend - sonntag abend herrscht also Feiertagslaune. In Jerusalem spielt die jüdische Religion dann eine Rolle; an anderen Orten im Land steht die Freizeit hoch im Kurs.
Die Busse werden nicht fahren und wer in einem Hostel einchecken will, der muss vor allem in Jerusalem mit erhöhten Preisen rechnen.

Wer das Schofar am Rosh HaShana hören will und in Jerusalem weilt, der gehe am Sonntag gegen 9.00 früh an die Klagemauer (Kotel).

Mobilmachung gegen "Goldstone"

B"H
Israel will um jeden Preis der Welt die Propagandaschlacht um den "Goldstone Bericht" gewinnen. Wenn schon nicht gewinnen, dann wenigstens erfolgreich entgegenwirken.
In der Tageszeitung MAARIV wurde heute die Ansicht angedeutet, ob dieses "Entgegenwirken" nicht schon während des Gazakriegs im Dezember 2008 - Januar 2009 hätte erfolgen sollen. Anstatt der Militärzensur zuviel Dominanz einzuräumen, wären professionelle Hasbara - Leute von Vorteil gewesen.

Ehe Israel in die Pötte kommt, hatte der arabische Propagandasender "Al Jazeera" schon zugeschlagen. Die Bilder, die die Welt zuerst zu sehen bekommt, bleiben in den Köpfen der Leute hängen. Da hilft auch kein Dementieren seitens Israels mehr. Einmal blutige palästinensische Kinder gesehen, bleibt die Gegenseite automatisch der brutale gewissenlose Täter. Egal, ob Ketchup am Kind klebt oder nicht. Wen interessiert die Wahrheit ? Das Auge nimmt wahr und der Verstand schaltet auf Hass.


Als erstes haben die Briten reagiert und einen Handelsboykott gegenüber jenen Produkten "Made in Israel" verhängt, welche in bestimmten Siedlungen hergestellt worden sind.
Die einzige Antwort auf dermassen ignorantes Verhalten ist die, dass wir im Gegenzug britische Produkte boykottieren.

Die Regierung Netanyahu macht mobil und will über die fehlenden Inhalte des Reports aufklären. Dabei waren die Ergenisse Goldstones vorauszusehen. Die Einseitigkeit war vorprogrammiert und die Einzigen, denen der Bericht dient, ist den arabischen Terroristen der Region.
Auch jetzt, einen Tag vor Rosh HaShana, hat die Welt nichts dazugelernt.

Mittwoch, 16. September 2009

"Israel, wach auf !"

B"H


Das Thema heute:


Der "Goldstone Report der UNO".


Israel wird einmal wieder mehr der Kriegsschuld und der Verletzung aller Menschenrechte angeklagt. Als ob das etwas Neues wäre. Alle Monate wieder versucht die UNO gegen Israel vorzugehen. Bei Terroristen wird, so gut es nur geht, weggeschaut. Sogar weggeschlafen.


Von mehr als 500 Seiten gegen Israel widmet der UN - Richter für Menschenrechte, Richard Goldstone, ganze 9 Seiten den Hamas Raketen, die auf Sderot niedergingen. Acht Jahre lang Raketenhagel, mehrere Tote, Israelis mit Trauma, aber Goldstone weiss nichts Besseres mit sich anzufangen als Hamas Terroristen zu favourisieren. Bei einer Präsentation des "Media Center Sderot" nickte Goldstone auch noch ein.
Was für eine Blamage der UNO !

Wer um alles in der Welt kümmert sich eigentlich international um die Freilassung von Gilad Shalit ? Was ist mit Gilads Menschenrechten ? Was mit den Kindern von Gaza, die da einer Propagandawelle des Terrors ausgesetzt sind ?

Das alles lässt die Welt kalt, doch wenn Israel endlich einmal Selbstverteidigung übt, erfolgt glatt der Aufschrei. Richard Goldstone und die UNO sind ein Beispiel des gandenlosen Antisemitismus. Ein schwarzer Tag für die Vereinten Nationen und deren Terrorsolidarität !


Weitere Links:

Operation "Gegossenes Blei" war richtig und angemessen

Festival des islamischen Jihad




"Elder of Ziyon" hat interessante Fakten zusammengestellt !


Es wird höchste Zeit, dass Israel aufwacht. Warum sollen wir wegen ein paar Terroristen und deren Befürworter unser Land bzw. den Siedlungsbau aufgeben ? Eines aber ist sicher: Die Welt wird uns nicht helfen und am Ende steht Israel immer wieder allein gegen alle da. 

Honigkuchen zu Rosh HaShana

B"H


Gutes Gelingen beim Honigkuchenbacken zum Festtag !




- 6 Eiweiß


- Eine halbe Tasse Zucker


- Beides zusammen schaumig schlagen


Ein Eigelb mit einer halben Tasse Honig vermischen und etwas Vanille dazugeben. Außerdem kann noch etwas Zitronensaft hinzugefügt werden. Alles zusammen schaumig schlagen. Dann eine Tasse Mehl sowie das schaumig geschlagene Eiweiß mit dem Zucker hinzugeben.


Den Teig bei 180 Grad 20 - 30 Minuten lang backen.


Würde mich freuen, Eure Reaktionen zu hören.
Ist der Kuchen zu essen oder nicht ?




"The Lost Symbol" von Dan Brown

B"H


Gewartet hatte ich schon auf das neue Buch von Dan Brown, doch was man so auf Wikipedia liest, wirkt nicht gerade ermunternd. Meine damit, meine Lust aufs Lesen scheint gedämpft.



Es geht um die Freimaurer und von denen habe ich absolut keine Ahnung. Soll ich mich nun näher mit dem Thema befassen oder mir "The Lost Symbol" einfach nur so als Normalbelletristik durchlesen ?
Mal sehen ...

Dienstag, 15. September 2009

Deutschlands und Hollands Verbindungen zum radikalen Islam


B"H

Welche Verbindungen bestehen zwischen Deutschland und dem radikalen Islam ?
Sultan Knish gibt Auskunft.
Der Artikel ist schon etwas älter und ich möchte lieber nicht wissen, welche engen Verbindungen heutzutage bestehen.

Geert Wilders (FITNA) soll am 20. Januar in Holland vor Gericht gestellt werden.
Diskriminierung und Volksverhetzung, so lauten die Anklagepunkte.

Es wird anscheinend zur regelrechten Beliebtheit vieler Machthaber und ihrer Judikative, Leuten, welche es wagen, ihre Meinung laut auszusprechen, den Mund zu verbieten. Vor lauter Palästinenser - und Iransolidarität kehrt man lieber die wahre Terrorbedrohung sorgsam unter den Teppich.

Landung auf dem Ben Gurion Flughafen

B"H

Die Landung auf dem Ben Gurion Flughafen bei Tel Aviv ist jedesmal etwas sehr Bewegendes. Obwohl ich neun Jahre das Land nicht mehr verlassen habe, kann ich die Emotionen immer noch gut nachvollziehen und wenn ich die Bilder sehe, dann drängt es mich nicht nach Urlaub im Ausland.

Das Video zeigt die Ankunft eines ELAL Flugzeuges aus Zürich. Derzeit kommen Tausende Juden aus aller Welt nach Israel, um die anstehenden hohen jüdischen Feiertage im Heiligen Land zu verbringen. Gerade den Anflug über Tel Aviv vergisst man nie.
Das mag sehr emotional klingen, was es auch ist !



Nussbrot Rezept

B"H

Eine Leserin fragte mich nach einem Backrezept aus unserer Bäckerei. Insbesondere für Brot.
Einige Tage versuchte ich den verantwortlichen Bäcker zu erwischen, denn man weiß nie, welche Backrezepte geheim bleiben sollen und welche nicht. Also erkundigte ich mich vorsichtshalber.

Hier ein Backrezept für NUSSBROT:

1 kg Vollkornmehl (Weizen)

20 g Salz

20 g Zucker

50 g Olivenöl

40 g Hefe

200 - 300 g geriebene Wallnüsse

2 Tassen Wasser

Alles zusammenkneten und 45 Minuten lang auf 200 Grad backen.

Gutes Gelingen !

Es geht nichts über frisches hausgebackenes Brot.

Roman, Jakob, Unbekannter

B"H

Jakob, Roman und Unbekannter:

Ich muss mich bei Euch entschuldigen, denn ich habe Eure Kommentare verschlampt. Zwar hatte ich sie gelesen, doch dann auf die falsche Taste gedrückt.

Deswegen antworte ich aus dem Gedächtnis heraus:

@ Roman

Ich bin mir nicht sicher, ob es Adsense war oder jemand anderes.
Aber kurz zu einem anderen Thema:

Am Sonntag fand die Jewish Blogger Convention in Jerusalem statt und wie ich es vorausahnte, lassen nun jene Blogger ihre Werbung los, welche an den Workshops wie "Blog - Vermarktung" oder "Networking" teilnahmen.
Es ist schon erstaunlich wieviele Blogger auf diese Sachen abfahren, nur um sich einen Namen zu machen. Derzeit werde ich mit Facebook Einladungen überhäuft und anderweitige Einladungen zu Sites gibt es ebenso.

Vielleicht bin ich altmodisch, aber ich bin schon längst aus Facebook ausgestiegen und außerdem bin ich der Meinung, dass man sich eher mit Bloginhalten einen Namen machen sollte als auf Conventions Networking zu betreiben. Ganz zu schweigen davon, hinterher seine Leser mit irgendwelchen Angeboten und Einladungen zu nerven.
Sagt niemand den Bloggern, dass sie einem damit auf den Geist gehen ? Man kann ja schließlich keine Leserschaft erzwingen !


@ Jakob

Naja, Kunst ist es nicht gerade, aber ganz witzig.


@ Unbekannter

Im Bezug auf den radikalen Islam hat Deutschland oftmals zu lasche Gesetze und deswegen sind die Politiker wohl auch kritisiert worden. Vor allem, weil einer der Attentäter des 11. Septembers in Deutschland ungehindert schalten und walten konnte, wie er wollte.

Allerdings begreife ich immer noch nicht, was mit der dt. Bevölkerung passiert ist. Ich komme aus Bayern und vor Jahren war es dort noch so, dass da kein Ausländer viel zu sagen hatte oder daran dachte, wilde radikale demos abzuziehen.
Vielleicht war ja Gerhard Schröder mit seiner übertriebenen Solidarität an allem schuld.:-)

Montag, 14. September 2009

Maccabi Haifa : Bayern München

B"H

In einem UEFA - Cup Spiel stehen sich morgen der FC Bayern München und Maccabi Haifa im Stadion von Ramat Gan (bei Tel Aviv) gegenüber.

Wie viele Jahre zuvor in Deutschland, halte ich gegen die Bayern. Als ehemaliger Nürnberger ist mir, wie fast allen anderen Nürnbergern, nichts mehr zuwider als der FC Bayern.

Heute bin ich nicht mehr das, was man einen Fussballfan nennt. Schon gar nicht in Israel, wo der Fussball mehr als lahm ist.
Die Spieler der Bayern sind heute in Tel Aviv gelandet und werden bei den Temperaturen ganz schön ins Schwitzen kommen. Allein schon bei der hohen Luftfeuchtigkeit, die einen manchmal erschlägt.

Meine Prognose:

Ein Unentschieden

Update: Schweinegrippe in Israel

B"H

Gestern verstarb Israels 23. Opfer der Schweinegrippe. Bei dem Opfer handelt es sich um eine 33 - jährige schwangere Frau aus Jerusalem. Sie verstarb im Hadassah Ein Kerem Krankenhaus. Der Embryo war schon vor ihr gestorben und man versuchte sie zu retten. Vergebens.

Assaf Ramon - Tod eines Helden

Rechts im Bild: Assaf Ramon


B"H

Israel liebt seine Helden, selbst dann, wenn der gestern bei einem Trainingsflug ums Leben gekommene Assaf Ramon noch gar kein richtiger Held war.

Vor knapp zwei Monaten wurde Assaf Ramon, der älteste Sohn des vor sechseinhalb Jahren umgekommenen israelischen Astronauten Ilan Ramon, zum Luftwaffenpiloten ernannt. Gestern stürzte er aus noch unbekannten Gründen in der Nähe von Hebron ab.
Sein Fluglehrer, der in einer zweiten F - 16 saß, verlor den Funkkontakt zu Ramon, sah aber, dass dieser an Höhe verlor und warnte ihn noch. Assaf Ramon jedoch antwortete nicht und Sekunden später gab es eine riesen Explosion als sein Kampfflugzeug auf den Boden krachte.

Heute um 16.00 Uhr (israel. Zeit) fand die Beerdigung statt und das Land trauert. Rona Ramon, die Witwe von Ilan, und ihre vier Kinder sind soetwas wie die perfekte Vorzeigefamilie unseres Landes und Assaf war somit der Sohn aller. Nach dem Tode von Ilan Ramon gab sich die Familie bescheiden und machte keinen Wirbel. Aus den Staaten zog Rona mit ihren Kindern Assaf, Tal, Yiftach und Noa zurück nach Israel, wo sie sich im Stadtteil Ramat Chen der Stadt Ramat Gan niederliessen. Wie sein Vater besuchte Assaf die bekannte "Bleich - Schule" und wie er wollte Assaf Luftwaffenpilot werden. Bis gestern schloß er 47 Trainingsflüge ab. Nun heißt es "technisches Versagen", aber derzeit werden die Trümmer der abgestürzten Maschine zusammengesetzt, um die genaue Absturzursache zu klären.

"Sagt mir nicht, ich solle stark sein. Stark war ich schon einma", so Rona Ramon als eine Luftwaffengeneral gestern an ihre Tür klopfte, um ihr den Tod ihres Sohnes zu verkünden. Das Land sowie das Ausland trauert mit den Ramons. Eine Tragik, die heute die gesamte israelische Presse mehrseitig in Großaufmachung beschäftigte. Assaf Ramon wollte so sein, wie sein Vater. Pilot und später Astronaut bei der NASA. Sein Traum war es, ins All zu fliegen und auf die Erde zurückzukommen. Unser Land lebte den Traum Ilan Ramons in Assaf weiter. Bei der Ernennung zum Luftwaffenpiloten vor zwei Monaten kam sogar Präsident Schimon Peres und beglückwünschte Assaf.

Für Israel ist Assaf ein Held, denn er war nicht so wie jene Jugendlichen, von denen wir heute tagtäglich in der Zeitung lesen: Drogen, Gewalt, Alkohol. Normale Jugendliche ohne Allüren sind rar geworden in Israel und Assaf war der Sonnyboy aller.


Wie Rona Assaf mit dem Tod ihres Sohnes fertigwerden wird, kann niemand sagen. Sie wird es selbst noch nicht wissen.
Aufsehen um die Familie wird es jedoch nicht geben. Dort trauert man still und das ist es, was das Land so liebt. Kein Geschrei um die eigene Person.

Details:

ARUTZ 7

Kondolenzbuch für Assaf Ramon