Donnerstag, 11. Februar 2010

Der BUZZ is da !

B"H

Dass GOOGLE unentwegt Daten sammelt, ist so ziemlich jedem User bekannt. Heute morgen fand ich in meinem Gmail Account die aktuelle Funktion "Google Buzz". Ein neues Social Networking Angebot seitens Gmail / Google, welches Facebook und Twitter Konkurrenz liefern soll.

Was ich jedoch so am Buzz sah, scheint nicht gerade himmelhochjauzend. Ich klickte auf Buzz und stellte fest, dass ich vier Followers habe. Woher die kamen ... keine Ahnung. Einfach so stehen sie auf meiner Liste. Buzz bietet einen Chat und das Twitter / Facebook gewohnte "Was man denkt oder macht".

SPIEGEL Online warnt davor, der Buzz bestimme sogar den Aufenthaltsort des Users und mache diesen allen publik. Wer nicht gerade im wilden Netzwerk irgendwo auf die Taste des "Private" kommt, der erscheint gnadenlos vor der ganzen Welt.

Ehrlich gesagt bin ich kein grosser Freund von diesen Social Offers. Meine Freunde suche ich mir selbst und die Mehrzahl der Leute auf meinem Facebook Account kenne ich nicht. Oder zumindest nur aus dem Net.
Was will Google damit, wenn ich sage, in Jerusalem ist tolles Wetter und ich gehe in den Waschsalon ? Wird der Waschsalon gesprengt und in Jerusalem bricht eine Kaltfront ein ?

Eine Media / Hightech Freundin meint, Google wolle alles wissen von den Usern. Von der ganzen Welt und so seine Macht ausbauen. Die Leute aber, die wirklich etwas zu verbergen haben, werden sich kaum auf dem Buzz auslassen. Und wie leicht ist es, Google falsche Infos zuzuspielen ?

Wozu also der Aufwand ? Nur um ein klein wenig Weltherrschaft vorzugaukeln ?

AROMA über alles

B"H

Was "Cafe Cafe" will Israel übernehmen ?
Ich dachte das wollen nur Achmadinejad und die Syrer, die einmal wieder kräftig am Drohen sind. Nun also will die Kaffeehauskette den Zionistenstatt übernehmen. Und das mit einem Kaffee, der teurer ist als der Konkurrent AROMA und der dazu schlechter schmeckt. Ausserdem verlangt die Cafe Cafe - Bedienung zusätzliches Geld für den Service. Zumindest in Tel Aviv.

Es lebe Cafe AROMA und meine Membership Card von dort !

Mit der Karte wird alles 10 % billiger und sie kann jederzeit neu aufgeladen werden.

Memorial Service bei YASHLATZ

B"H

Neben den Gedenkfeierlichkeiten der "Mercaz HaRav Yeshiva" in Jerusalem findet heute abend um 20.30 Uhr eine weitere Gedenkveranstaltung in der Jerusalemer Yeshurun Synagoge statt. Organisator ist die Jerusalemer Yeshiva YASHLATZ, auf welcher einige der ermordeten Jungen lernten.
Ferner brachte Yashlatz ein Erinnerungsvideo heraus:
http://www.yashlatz.com/yashlatz-memorial-video

Die "Jüdische" Kaffiyeh

B"H

Mir selber ist sie noch nicht begegnet, doch ein Freund aus den Staaten sandte mir heute das angeblich so aufreissende amerikanische Thema zu: Die "Jüdische" Kaffiyeh.

Sollen Juden die Kaffiyeh tragen oder gehoert sie ganz den Arabern ?

Die Palästinenser wollen das Tuch als "Zeichen für ihren Widerstand gegen die Zionisten (Juden)" nicht aber als Terrorsymbol. Die jüdische Kaffiyeh hingegen ist gespickt mit jüdischen Symbolen wie dem Davidstern, zum Beispiel.

Das Thema wird anscheinend heisser diskutiert als wir annehmen und mir gefiel ein Kommentar zu dem Artikel besonders gut:

It's just a piece of clothing. Would it be upsetting for us to see Bin Laden in a baseball cap?

Geschichtsmässig sei gesagt, dass wahrscheinlich von Beginn der Menschheitsgeschichte die Kaffiyeh im Raum Mittlerer Osten oder Teile der heutigen arabischen Welt (Irak, Iran, Saudi - Arabien oder Syrien und selbst im damaligen Kanaan und heutigen Israel) getragen worden ist. Weder als Zeichen des Widerstandes, doch als Sonnenschutz. Heute gilt die Kaffiyeh als arabisches Symbol, doch vor gut zwanzig Jahren quatschte mich einmal ein älterer Herr vor einem PLUS - Markt in Deutschland an, ob ich Kommunist sei. Jeden, den er mit eine Kaffiyeh treffe, sei nämlich Kommunist.

Ich bin mir nicht sicher, ob seine Annahme stimmt, denn Honecker tauchte nie in Kaffiyeh auf.

Mittwoch, 10. Februar 2010

"Normalos" sind im "Topolino" unerwünscht

B"H

Das italienische Restaurant "Topolino" liegt genau gegenüber unserer Bäckerei. Bis ca. zum Mai vor drei Jahren befand sich dort der Süssigkeitladen "Erez", doch Erez zog einen Shop weiter, da ein Chabadnik seinen kleinen Tante - Emma - Laden schloss. Somit zogen die neuen Hausherren Shai und Jonah (Shai's Freundin) ein und eröffneten für die Gegend um den Machane Yehudah Markt hochgestylt und auf richtig europäisch getrimmt ihr "Topolino".
Das kleine Restaurant wollte sich mit Qualität und hervorragendem Service von allem bisher Dagewesenen abheben.

Nach einigen wenigen Jahren kann man sagen, dass dies gelungen ist. Trotz der aufwendigen Preise und der kleinen Portionen. Das aber lässt sich vielleicht mit den teuren Zutaten sowie der heimischen Küche rechtfertigen. Einige Anglo - Freunde von mir besuchen das "Topolino" regelmässig und schwören darauf. Der Service sei, für israelische Verhältnisse, einmalig und das Essen grandios.

Wir in der Bäckerei gegenüber haben vor allem mit Jonah weniger gute Erfahrungen gemacht. Ich weiss nicht, ob sie schon zur Backkonkurrenz "Teller" überlief, doch im Topolino wurde (wird) unser Brot serviert. 

Nebenbei bemerkt: 
Unsere Bäckerei ist eine Qualitätsbäckerei und daher nicht billig ! Wie bieten keine 30 Pitot für 10 Schekel wie nebendran der Machane Yehudah. Zu uns kommen Leute, die für eine gesunde Ernährung Geld ausgeben. Unser Service mag manchmal nicht der beste sein, denn im Laden arbeiten vorwiegend Studenten und so manch einer geht überqualifiziert lustlos an den Verkaufsjob heran. Dennoch bekommt jeder Kunde das, was er will samt Beratung und, wenn es sein muss, eine Auflistung der Zutaten und Menge. Will jemand zwei Kekse kaufen, bekommt er diese anstandslos und wird genauso behandelt wie ein anderer Kunde, der riesig einkauft.

Im "Topolino" ist das anders und das bekamen wie zu spüren. Nicht nur, dass Jonah, wenn sie denn einmal herübertrabte, um Brot nachzukaufen, wie die Königin persönlich behandelt werden wollte. Sie nämlich ist Chefin und Restaurantinhaberin und da haben die "doofen" Bäckereiskalven zu spuren, wenn die Dame ein paar Brote anschreiben lässt. Zusätzlich beschwerte sie sich über unsere gesamte "Skalvenriege" bei unserem Chef.

Kaum einer unserer Mitarbeiter verirrt sich ins Topolino, denn alle machten irgendwie die gleichen Erfahrungen. Sobald wir auch nur in das Restaurant treten, weiss Jonah Bescheid. Am vergangenen Montag ging ein Studentenpaar, was bei uns im Verkauf / Backprozess arbeitet, hinüber, um ein romantisches Dinner zu haben. Jonah kam an deren Tisch und verkündete, bei ihr herrschen 50 Schekel Mindestbestellung. A la "Naja, ihr aus der Bäckerei verdient ja bestimmt nicht viel Geld". Das Paar war sauer, bestellte und zog schnell wieder ab. Das Topolino ist nun auch bei ihnen passee.

Einen Tag später ging ich mit Freunden. Widerwillig, denn Jonah weiss, wo ich arbeite und kennt jeden unserer Schritte. Ich stimmte dem Topolino nur zu, weil es lediglich einen Sprung entfernt liegt und ich noch arbeiten musste.

Wir traten ins Restaurant und ich fühlte mich unbehaglich. Was wir zu hören bekamen war: Man sei voll mit Bestellungen und wir hätten genau 1 Stunde + 10 Minuten Zeit, uns niederzusetzen.
Wir stimmten zu, da wir nun schon einmal da waren.
Die Bedienung, ein junges Mädchen und vermutlich eine Tochter oder sowas, der Hausherrin, brachte uns die Karte. Nicht gerade freundlich und immer wieder darauf aufmerksam machend, dass unsere Zeit begrenzt sei.
Jonah sprach mit dem Mädchen und daraufhin wurden meine Bekannten nach ihren Bestellungen gefragt. Ich nicht ! Meine Bestellung wurde über meine Freunde aufgenommen. Man fragte sie, was ich wolle. Ich sagte es meinen Freunden und die gaben es der Bedienung wieder, wobei die Bedienung neben mir stand.

Das Essen kam schnell und war vorzüglich. Meine Freunde warens zufrieden, ich weniger. 
Mit dem Service wohlgemerkt.
Der zweite Gang erfolgte mit Hast, denn die Bedienung wiederholte ihre "Rausschmissdrohung". Wir hätten nur noch wenige Minuten zur Verfügung, denn unser Tisch sei reserviert. Zur Nachspeise liess man uns keine Zeit mehr, obwohl wir vorhatten, sie uns einpacken zu lassen wie den Rest des zweiten Ganges. "Muss jetzt nicht mehr sein, denn die Leute (die den Tisch bestellt hatten) sind schon da".

Man entschuldigte sich, wir zahlten 300 Schekel (ca. 60 Euro) und man geleitete uns nach draußen. "Beim nächsten Mal halt Tisch bestellen", so die Devise.

Dass mit dem Bestellen ist uns schon klar und nichts für ungut. Doch wie die Inhaberin mit Leuten umgeht, die sie nicht kennt und von denen sie meint, sie seien da halt doofe Prolos ohne Grips und Geld, ist eine Frechheit.
Das Resultat: Keiner aus der Bäckerei hat mehr irgendeinen Bock auf das Topolino. Wir gehen lieber woanders hin, wo wir erwünscht sind. Vor allem dann, wenn wir eine nicht zu kleine Summe bereit sind ausgeben !

Israelischer Botschafter an US - Universität niedergeschrien

B"H


Der israelische Botschafter in den USA, Michael Oren, wurde an einer US - University niedergeschrien. JEWLICIOUS hat die ganze Story !


Die Frage ist, inwieweit halten radikal - moslemische Studenten an den Unis in den USA, aber auch in Europa, das Zepter in der Hand ? US - Unis, zum Beispiel, erhalten Millionenbeträge als Spenden gestiftet von wohlhabenden arabischen Laendern.


Erstaunlich ist es immer wieder, wie selbst die zukünftige "Intelligenz" für den islamischen Terror aufsteht und Terroristen / Diktaturen verteidigt, die Demokratie und jedes Freiheitsgefühl jedoch auf der Stelle zertritt.


Zweijährige Yahrzeit in Yeshivat Mercaz HaRav

B"H

Vor zwei Jahren, am Rosh Chodesh ADAR, Beginn des jüdischen Monat Adar, oder nach dem weltlichen Kalender am 6. März 2008, verübte ein palästinensischer Terrorist ein Attentat auf die Jerusalemer Yeshiva (relig. Schule) Mercaz HaRav im Stadtteil Kiryat Moshe. Die Angehörigen der Opfer, Yeshivat Mercaz HaRav und die gesamte jüdische Welt erinnern an diesen schwarzen Tag der Yeshiva.

Morgen (Donnerstag) abend findet um 18.00 Uhr in der Mercaz HaRav Synagoge im Stadtteil Kiryat Moshe ein "Memorial Service" statt. Mit dabei sein werden die zwei derzeitigen israelischen Oberrabbiner Metzger und Amar.
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Das folgende Video erregte vor einem Jahr ganz Israel. Nachdem es wenige Tage nach dem Attentat Tagen auf Youtube erschien, fuhr es schon nach wenigen Stunden mehr als 15.000 Hits ein.


Das Video zeigt den Polizeinotruf aus der Yeshiva Mercaz HaRav, in welcher Anfang März 2008 acht Studenten von einem palästinensischen Terroristen erschossen worden sind. Einigen Studenten gelang es, sich vor am Attentäter zu verstecken und per Handy die Polizei anzurufen.

Siehe auch hier:

http://lebeninjerusalem.blogspot.com/2008/03/mercaz-harav-opfer.html


 



Vor zwei Jahren Jahren war es David Shapira, der jenen Terroristen erschoss, welcher in die Jerusalemer Yeshiva (relig. Schule) "Mercaz HaRav" eingedrungen war und dort ein Massaker anrichtete. Ein anwesender Polizist hatte sich nicht hineingetraut und Shapira stellte hinterher fest, dass sie Waffe des Terroristen aus einer Waffenlieferung an die Palis aufgrund des Oslo - Abkommens stammte.

In diesem Video, nach dem letzten Gazakrieg, meldete sich David Shapira als Kriegsteilnehmer zu Wort.






Link:

Das Mercaz HaRav Massaker

Dienstag, 9. Februar 2010

Bildung für Betuchte

B"H

Was ich in Israel nie so ganz begriffen habe, ist das Schulgeld.
Okay, Unis kosten hierzulande einen Batzen Geld (ca. 10,000 Schekel / ca. 2000 Euro) pro Jahr. Studieren kostet und nicht selten sind die Chancen für betuchtere Israelis wesentlich besser.

Auch die Schulen kosten Geld, doch mir ist unklar, wie Eltern, die von der Sozialhilfe leben, ihren Kindern die Schulen finanzieren. Bekommen sie einen extra Rabatt ?

Wer Schuldgeld hört, der meint, dass nach der Bezahlung sich alles erledigt habe. Zahlen und zur Schule gehen. Nix da, denn spezielle Kurse kosten wieder extra. Wer, zum Beispiel, spezifische Freizeitkurse wie Kunst, Theatergruppen oder Sport belegen will, dessen Eltern dürfen erneut in die Tasche greifen. Auf diese Art und Weise verdient so manche Schule ihr Brot nebenbei und niemand ist bereit, darauf zu verzichten.

In den israelischen Medien wird das Schuld - bzw. extra Kursgeld nicht selten kritisiert. Habe ich kein Geld, erhalte ich auch keine Kunst ? Keinen Tanz, Malerei oder Theaterunterricht ? Gerade diese Kurse stehen bei israelischen Kindern ganz hoch im Kurs.

Vielleicht kann mir ja jemand das Schulgeldsystem näher erläutern, denn ich gehe in dem Thema verloren !

Die NPD verteilt CDs an Schulkinder

B"H

ARUTZ 7 berichtet, die NPD verteile ihre Parteipropaganda in CD - Format an Schulkinder. Der Staat erlaubt dies, denn hierbei handelt es sich um "freie Meinungsäusserung".

Wer von den Kinder sich fuer eine derartige Weltanschauung entscheidet / interessiert, der findet allein im Internet haufenweise Material.

Anstatt nach der Staatsgewalt zu rufen, sollten die Schulen lieber Aufklärung über diejenigen betreiben, die da vor dem Schultor mit der NS - CD auf Abnehmer warten.

In der 70igern war es noch so, dass Sektenmitglieder von Moon oder Baghwan vor dem Schultor standen und die Jugendlichen mit "mysthischen" Gebeten und Tänzen anlocken wollten. Heute sind es halt Neonazis.

Während meines Studiums wurden männliche Kommilitonen mit Propaganda der Burschenschaften überschwemmt. Man fragte meinen Sitznachbarn ganz offen, ob er DEUTSCHER und ANSTÄNDIG sei. Einrichtig reinrassiger anständiger Deutscher halt.
Mein Nachbar meinte, er glaube schon, dass er das sei und dann wandte er sich ab. Bedeutet, nicht jeder mit der CD in der Hand muss automatisch der NS - Masse hinterherrennen.

Bild des Tages

Jerusalem ist bunt und man erblickt alle Arten von Menschen !



Weniger Blogger

B"H

Offiziell wird immer gesagt, dass alle paar Sekunden irgendwo auf dieser Welt ein neuer Blog ins Leben gerufen wird. Eine aktuelle Studie ergab jedoch, dass immer mehr Leute immer weniger am Bloggen interessiert sind. Besonders junge Leute setzten auf Soap - Blogs, in welchen sie ihre Intimsphäre breittraten. In der Zwischenzeit erfreuen sich Facebook oder andere social Networking Sites höherer Beliebtheit.

Man kann sicher auf Blogs mit privaten Berichten setzen und sie "konsumieren". Persönlich lese ich einige davon im Schnelldurchlauf. Man liest und vergisst den Privatmüll des anderen nach wenigen Sekunden. Noch nicht einmal Labels benötigen die Blogbeiträge.
Eher beschränke ich meinen Blogkonsum auf Sites, von denen ich inhaltlich etwas lernen kann. Hierbei in erster Linie auf jüd. - relig. englischen Blogs.

Die Leser mögen am Privatleben des Bloggers interessiert sein, doch sage ich aus eigener Erfahrung, dass unser Leben überwiegend aus Arbeit, essen, pennen und Vergnügen besteht. Ach ja, das "Leiden" soll nicht zu kurz kommen. :-)
Leben wie alle anderen halt auch und da gibt es nicht viel zu berichten.:-)

Insgesamt aber ziehen mich Themenblogs mehr an als Alltagskram. Hinzu kommt, dass ich weiss, wieviel Arbeit solch ein Themenblog macht.:-)

Den Inhalt der aktuellen Studie findet Ihr HIER !

Wo Palästinener leben


Wieder warm ....

B"H

Die Sonne ist wieder da bei 14 Grad C in Jerusalem !


Montag, 8. Februar 2010

Vom Schicksal ein KLEINER zu sein

B"H

Vom Schicksal ein KLEINER zu sein

Keine Ahnung, wie andere Blogs bzw. Sites es bewerkstelligen. Ich plane so einige ausfährliche Berichte über verschiedene Themenbereiche und will mich nicht nur auf Google oder Wikipedia verlassen. Mir ist es lieber, die Leute selbst anzuschreiben und nach Auskunft zu fragen. Dies jedoch ist manchmal leichter gesagt als getan.
Nein, ich rede nicht vom Honorar, was sich so manch einer erhofft, sondern von "Relevanz".
Bin ich mit meinen relativ kleinen Blogs wichtig genug ?
Ich stelle mir diese Frage nicht, doch diejenigen potentiellen "Befragten" tun dies gewiss. Da kommt einem der kleine Penner draussen mit der Frage entgegen, was ihm denn das bringe und wie bekannt denn der Blog sei. Mit kleinen Popeln gäbe man sich nämlich nicht ab, sondern wenn dann mit Ynet, dem israelischen TV wie Arutz 2 oder 10 und ggf.noch mit dem Erziehungsprogramm Arutz 33. Ganz und frei a la Hollywood !

Und Blogger stehen an letzter Stelle, denn wer sind die schon ?
Etwa "Yediot Acharonot" ?
Dabei schreibt heutzutage fast jeder israelische Promijournalist an seinem eigenen Blog. Soweit aber denkt kaum jemand, denn das HIER und JETZT zählt.
"Was bringt mir das ?" fragt sich jeder Interviewpartner.
Otto Normalverbraucher steht dabei oft an allererster Stelle und hält die Hand auf.

Wieder einmal startete ich eine kleine e - mail Kampagne mit Anfragen. Vorwiegend auf meinen relig. Blog bezogen und mal abwarten, was und ob sich etwas tut.
Dass, was dagegen zu Hauf eintrifft, sind Bittgesuche, man möge doch andere Sites auf seiner Linkliste unterbringen. Einige Blogger gehen dabei ziemlich penetrant und meinen, je penetranter desto besser. Diesbezüglich kann ich schon eine Hitliste aufstellen ...:-)
Ach ja, und die Bitten zum Spendenaufruf via Net.

Trotzdem gibt es Positives, denn einige wenige Institutionen / Leute antworten und nehmen sich die Zeit Infos beizusteuern.

Montag, 8. Februar 2010

B"H

Das Wetter wird besser und somit auch gleich die Stimmungen. Furchtbar wie einen mieses, depressives, kaltes Wetter aus dem Lebenstakt bringen kann.

Dieser Tage hänge ich immer noch in Jerusalem fest. Die Bäckerei und einige andere Termine. Ein Kollege kündigte, da er seine Zeit nur noch mit dem religiösen Lernen auf einer Yeshiva verbringen will. Wundersamer Weise suchen wir diesmal nicht nach Auswegen, um die Lücke zu füllen, sondern mehrere neue Bewerber (Optionen) taten sich auf. Jobs laufen in Israel über Mundpropaganda und der Mund bescherte uns sogleich einige potentielle Jobbewerber.

Aufgrund meines Geburtstages habe ich einige Termine verschoben, doch an der Bäckerei komme ich kaum vorbei. Gerade jetzt nicht, so kurz vor Purim und mit dem neu erfundenen Napoleonkuchen, von dem ich nicht weiss, warum er so heißt bzw. wer ihn dazu kürte.

In Jerusalem scheint nicht viel los zu sein, denn abends sieht man überwiegend leere Straßen. Alle sind daheim; entweder in warme Decken eingehüllt oder neben der Heizung. Das einzige, was die Leute zum Ausgehen bewegt sind Cafes oder Restaurants. Wie gut, dass wir unser Brot auf 150 Grad Hitze backen.:-)