B"H
Der Jerusalemer Stadtteil Ost - Talpiot erfreut sich dieser Tage hoher Beliebtheit. Kamerateams ueberall und das alles wegen ein paar wieder gefundener Saerge.
Es geht um ein Kamerateam, welches glaubt, die Saerge von J., dessen Frau Maria Magdalena sowie weiteren Juengern bzw. Familienmitgliedern gefunden zu haben. Die Saerge wurden schon im Jahre 1980 entdeckt, doch waren irgendwie verloren gegangen. Nun sind sie also wieder da und das Kamerateam gleich mit.
Christen in aller Welt sind schockiert, wuerde diese Nachricht, wenn sie denn wahr waere, die sogenannte G-ttlichkeit von J. in Frage stellen. Ein menschliches Skelett in einem Sarg ? Und dann noch Maria Magdalena als seine Ehefrau ?
Das beste kommt noch: Es wird ebenso behauptet, dass die beiden einen Sohn namens Yehuda gehabt haben.
Soweit das Kamerateam, welches weltweit Aufsehen erregte.
Kritiker meinen, dass hier der Trend des Buches "The DaVinci Code" ausgenutzt wird. Ein Historiker sagte, es sei hoechst unwahrscheinlich, dass die Family von J. eine Familiengruft in Jerusalem / Talpiot besessen haette. Kamen sie doch aus Nazareth und waren keine Jerusalemer.
Die Regierung will nun eine komplette Oeffnung des Grabes erlauben, zwecks DNA - Tests.
Wie dem auch sei, in Talpiot ist endlich einmal was los. Die Bewohner stellen sich schon die Frage ob man nicht doch Eintrittsgeld fuer die Grab - Location verlangen solle.
Warten wir mal ab, was herauskommt.
Alltägliches Leben in Jerusalem - Sarkastische Stories - Witziges und Ernstes -------- Copyright All rights reserved - 2006 - 2012 ---- All Texts are written by Miriam Woelke.
Mittwoch, 28. Februar 2007
Montag, 26. Februar 2007
Sonntag, 25. Februar 2007
Kultur im Wohnzimmer
B"H
Vorgestern gab es einen sehr interessanten Artikel in der Wochenendausgabe der Zeitung MAARIV.
Israelis haben ein neues Hobby gefunden; anstatt massenhaft Geld fuer Theater, Seminare oder Konzerte auszugeben, findet dies nun alles vom heimischen Wohnzimmer aus statt.
Leute mit gleichen Interessen tun sich zusammen und organisieren diverse Veranstaltungen selbst. Man findet sich entweder ueber das Internet oder durch einen gemeinsamen Bekanntenkreis.
Privat werden Konzerte oder Buchvorlesungen vorgetragen. In Tel Aviv gibt es sogar einen Yiddishkurs. Selbst Diskussionen ueber Bier werden angeboten. Fuer jeden ist etwas dabei und falls nicht, gruendet er eine eigene Interessengruppe.
Alles von daheim aus wohlgemerkt. Selbstgekochtes wird dabei auch serviert.
Wer glaubt, dass es sich dabei um irgendwelche Anfaengerkurs mit Laien handelt, der irrt. Sogar Professoren erklaeren sich bereit, bei solchen Veranstaltungen kostenlos Vortraege zu halten.
Wer interessiert ist, findet sicher auch fuer sich etwas im israel. Internet.
Vorgestern gab es einen sehr interessanten Artikel in der Wochenendausgabe der Zeitung MAARIV.
Israelis haben ein neues Hobby gefunden; anstatt massenhaft Geld fuer Theater, Seminare oder Konzerte auszugeben, findet dies nun alles vom heimischen Wohnzimmer aus statt.
Leute mit gleichen Interessen tun sich zusammen und organisieren diverse Veranstaltungen selbst. Man findet sich entweder ueber das Internet oder durch einen gemeinsamen Bekanntenkreis.
Privat werden Konzerte oder Buchvorlesungen vorgetragen. In Tel Aviv gibt es sogar einen Yiddishkurs. Selbst Diskussionen ueber Bier werden angeboten. Fuer jeden ist etwas dabei und falls nicht, gruendet er eine eigene Interessengruppe.
Alles von daheim aus wohlgemerkt. Selbstgekochtes wird dabei auch serviert.
Wer glaubt, dass es sich dabei um irgendwelche Anfaengerkurs mit Laien handelt, der irrt. Sogar Professoren erklaeren sich bereit, bei solchen Veranstaltungen kostenlos Vortraege zu halten.
Wer interessiert ist, findet sicher auch fuer sich etwas im israel. Internet.
Samstag, 24. Februar 2007
Purim
B"H
Wer sich derzeit in Jerusalem befindet, der findet in allen Laeden Geschenkkoerbe mit Suessigkeiten, kleinen Weinflaschen und sonstigem Schnickschnack zu kaufen. Israelis lieben solchen Geschenkkoerbchen zu verschenken, was immer ein Zeichen dafuer ist, dass ein weiterer Feiertag im Anmarsch ist.
Naechste Woche ist Purim. In Jerusalem beginnt Purim naechste Woche am Sonntag abend. Warum einen Tag spaeter als anderswo im Land, erklaere ich morgen auf meinem relig. Hamantaschen - Blog.
Ab dieser neuen Woche steigen in den Schulen aber schon riesige Purim - Parties. Religioes oder nicht, alle Schueler verkleiden sich.
Also nicht erschrecken, wer staendig irgendwelche Kostuemierten sieht oder wenn Knallkoerper umherfliegen. Es ist Purim !!!!!
Fuer naechste Woche schonmal PURIM SAMEACH an alle. Happy Purim !!!!
Wer sich derzeit in Jerusalem befindet, der findet in allen Laeden Geschenkkoerbe mit Suessigkeiten, kleinen Weinflaschen und sonstigem Schnickschnack zu kaufen. Israelis lieben solchen Geschenkkoerbchen zu verschenken, was immer ein Zeichen dafuer ist, dass ein weiterer Feiertag im Anmarsch ist.
Naechste Woche ist Purim. In Jerusalem beginnt Purim naechste Woche am Sonntag abend. Warum einen Tag spaeter als anderswo im Land, erklaere ich morgen auf meinem relig. Hamantaschen - Blog.
Ab dieser neuen Woche steigen in den Schulen aber schon riesige Purim - Parties. Religioes oder nicht, alle Schueler verkleiden sich.
Also nicht erschrecken, wer staendig irgendwelche Kostuemierten sieht oder wenn Knallkoerper umherfliegen. Es ist Purim !!!!!
Fuer naechste Woche schonmal PURIM SAMEACH an alle. Happy Purim !!!!
Mittwoch, 21. Februar 2007
Baruch Dayan HaEmet
B"H
Die kurdische Gemeinde Jerusalem trauert um einen ihrer groessten Rabbiner.
Rabbi Chaviv Alon (Alwan) verstarb letzten Mozzaei Shabbat (Shabbatausgang Samstag abend). Er wurde 100 Jahre alt und war Ehrenbuerger der Stadt.
Heute ging ich zur Shiva, heisst, den Hinterbliebenen einen Trauerbesuch abstatten. Dies ist im Judentum so ueblich.
Ich kannte den Rabbi nicht persoenlich, doch kenne ich alle seine Kinder. Der juengste Sohn ist der Besitzer der Baeckerei, in der ich arbeite. Allerdings habe ich viele Stories ueber Rabbi Alon gehoert. Dessen Vater war uebrigens ebenso ein grosser Rabbi und nach ihm ist in Jerusalem eine Strasse benannt (Rabbi Shabtai Alwan Street, nahe dem Machane Yehudah Markt).
Kommende Woche werde ich zusammen mit der Familie einen Beitrag ueber Rabbi Alon auf meinem Hamantaschen Blog http://hamantaschen.blogspot.com/ verfassen.
Wer jetzt schon einmal nachlesen will, was Rabbi Chaviv Alon tat, der kann dies auf diesem Link tun: http://hamantaschen.blogspot.com/2006/10/das-verfluchte-gebaeude.html
Es geht dabei um einen Fluch, den er von unserer Baeckerei nahm.
Die kurdische Gemeinde Jerusalem trauert um einen ihrer groessten Rabbiner.
Rabbi Chaviv Alon (Alwan) verstarb letzten Mozzaei Shabbat (Shabbatausgang Samstag abend). Er wurde 100 Jahre alt und war Ehrenbuerger der Stadt.
Heute ging ich zur Shiva, heisst, den Hinterbliebenen einen Trauerbesuch abstatten. Dies ist im Judentum so ueblich.
Ich kannte den Rabbi nicht persoenlich, doch kenne ich alle seine Kinder. Der juengste Sohn ist der Besitzer der Baeckerei, in der ich arbeite. Allerdings habe ich viele Stories ueber Rabbi Alon gehoert. Dessen Vater war uebrigens ebenso ein grosser Rabbi und nach ihm ist in Jerusalem eine Strasse benannt (Rabbi Shabtai Alwan Street, nahe dem Machane Yehudah Markt).
Kommende Woche werde ich zusammen mit der Familie einen Beitrag ueber Rabbi Alon auf meinem Hamantaschen Blog http://hamantaschen.blogspot.com/ verfassen.
Wer jetzt schon einmal nachlesen will, was Rabbi Chaviv Alon tat, der kann dies auf diesem Link tun: http://hamantaschen.blogspot.com/2006/10/das-verfluchte-gebaeude.html
Es geht dabei um einen Fluch, den er von unserer Baeckerei nahm.
Sonntag, 18. Februar 2007
Tikvatenu
B"H
Wie ich schon zuvor schrieb http://lebeninjerusalem.blogspot.com/2007/02/aliyah-damals-und-heute.html , nahm ich wenige Wochen nach meiner Aliyah (Einwanderung nach Israel) am Kurs bei Tikvatenu teil. Dieses ist ein sogenannter Ulpan (Sprachkurs), doch eigentlich lernt man mehr ueber die israelische Gesellschaft als Hebraeisch. Davon abgesehen kann nur jemand in den Kurs, dessen Aliyah nicht vor mehr als 10 Jahren stattfand und ein Muss ist die hebraeische Sprache.
Die Location von Tikvatenu ist gegenueber dem Rabbanut (Oberrabbinat) nahe des Zentralen Busbahnhofes in Jerusalem. Wer interessiert ist, kann sich an Ilana oder Judy wenden.
Ziel des dreimonatige Kurses ist es, Neueinwanderer auf das Arbeitsleben in Israel vorzubereiten bzw. etwaigen arbeitslosen Olim neue Jobs zu suchen. Vor allem fuer Russen ist dieses Programm von Vorteil, haben sie doch in ihrem Leben noch nie eine Bewerbung geschrieben.
Nach ca. vier Wochen Ulpan bei der Lehrerin Linda, begannen wir zu lernen, wie man sich auf israelisch bewirbt. Meine Klasse war optimistisch. Im Jahre 2000 war die Arbeitsmarktlage noch besser als sie heute ist, denn die HighTech - Branche bluehte.
Je besser das Ivrit (Hebraeisch) und die Qualifikationen, desto besser die Jobaussichten. Allerdings teilte man uns gleich von vornherein mit, dass wir lieber erstmal klein anfangen sollten. Nur nicht mit grossen Anspruechen daher kommen.
Eines morgens kam sogar eine Psychologin in die Klasse und jeder machte bei ihr individuell einen Test. Natuerlich war jeder Neueinwanderer auf eine bestimmte Branche fixiert, aber dennoch machte die Psychologin einen sehr guten Vorschlag. Wieso nicht einmal etwas ganz Neues ausprobieren, was ich uebrigens nie vergass und jetzt gerade mache.
Damals aber waren wir zu fixiert auf Buerojobs oder Aehnliches. So schickte man mich zu einer HighTech - Firma im Jerusalemer Technology Park. Ich bekam den Job in einem Call - Center, was ich schon nach zwei Tagen bitter bereute. Ich bin kein Call - Typ und in dem Center konnte ich mein Hebraeisch weder benutzen noch verbessern. Alles war auf Englisch und die Mitarbeiter Briten oder Amerikaner, die in ihrem Ghetto lebten. Die ganze Atmosphaere gefiel mir nicht und ich ging ein paar Monate spaeter. Die Firma war eh am Boersenrutsch und die Leute wurden entweder gefeuert oder gingen freiwillig.
In Israel ist das so eine Sache mit dem gefeuert werden. Jeder, der keinen besonderen Arbeitsvertrag hat, kann jederzeit gefeuert werden. Das ist Gang und Gebe. Vor allem in Call - Centers. Wer aus dem Call - Center gefeuert wird, geht gleich um die Ecke in das naechste.
Unser hilfreichster Unterricht war bei Avi, unserem hebraeischen PC - Lehrer. Eines Tages klaerte er uns ueber die israelische Gesellschaft auf. Zuerst mussten wir ihm sagen, was wir von Israelis hielten und kurz davor erzaehlte er uns, wie denn die Israelis die Neueinwanderer sehen. Was natuerlich davon abhaengig war, aus welchem Land der Neueinwanderer kommt.
Fazit: Israelis haben immer recht und man widerspricht seinem Boss nicht. Die Russen waren schon besonders gut darauf trainiert.
Arbeitsmoral und Chefs funtionieren in Israel anders als in Deutschland und vor allem stoesst ein Neueinwanderer immer auf die Grenzen der Protektia, welche er nicht hat.
Israel ist ein kleines Land und irgendwie hat man das Gefuehl, dass sich alle Leute kennen. Aus der Schule, von der Armee, Familie......Gibt es Verguenstigungen oder Jobs, so wird erstmal in den Kreisen herumgefragt. Selbst bei der Buerokratie. Wer kennt wen bei der Stadt, Regierung oder im Finanzamt. Der Neueinwanderer dagegen muss sich seine Protektia erst aufbauen, was ihn um so manche Chancen bringt.
Die Leute aus meinem Kurs habe ich, bis auf wenige, nicht wieder getroffen. Schade eigentlich, denn es war eine gute Klasse. Ich kann Tikvatenu nur weiterempfehlen. Einen Job haben fast alle gefunden, wenn auch viele nur befristet.
Die israelische Bewerbung sollte auf nur einen DIN - A4 Seite getippt werden. Diese wird per Fax an die Arbeitgeber gesandt und wer Glueck hat, bekommt einen Rueckruf zum Vorstellungsgespraech. Wer nach zwei Tagen noch keinen Rueckruf hat....weitersuchen. Die Bewerbung sollte kurz sein. Mit den Inhalten was man fuer Erfahrungen hat, wo man arbeitete und was genau die Position / Aufgaben waren.
Freaks in Jerusalem
B"H
Jerusalem als Mittelpunkt der Welt zieht allerlei Leute an. Wer einmal hier ist, der kann sie oft am Zion Square in der Innenstadt sehen: Die Breslover Chassidim. Zur allgemeinen Volksbelustigung.
Ein Video davon seht ihr im vorherigen Beitrag.
Jerusalem als Mittelpunkt der Welt zieht allerlei Leute an. Wer einmal hier ist, der kann sie oft am Zion Square in der Innenstadt sehen: Die Breslover Chassidim. Zur allgemeinen Volksbelustigung.
Ein Video davon seht ihr im vorherigen Beitrag.
Freitag, 16. Februar 2007
Freitagsgebet auf dem Tempelberg
B"H
Vielleicht nervt das Thema ja schon, was aber die gesamte Weltpresse heute nicht davon abhielt, sich wieder auf der Promenade gegenueber der Klagemauer zu postieren und auf Action zu warten.
Das Wetter ist regnerisch und so wurden alle Kameras verhuellt. Die Satellitenschuesseln wurden aus den Wagendaechern ausgefahren und dann ging es los. Reporter postierten sich vor den Kameras und warteten, warteten, warteten. Die junge Dame der BBC, heute mit stechend rotem Mantel statt dem blau von letzter Woche, gab schliesslich auf, ihre Haare zu richten und setzte sich. Packte ihre Schokoladenplaetzchen aus und ass. Nicht, nicht, nichts...
Das Freitagsgebet war vorueber und dann zog sogar die Polizei, die ausserhalb des Mugrabi - Tores stand, wieder ab. Man liess die Moslems heute beten und abziehen. Die Presse wusste nicht recht, was sie machen sollte und so wurde die Polizei gefilmt.
Touristen standen auch herum. Eben zum Schluss kamen "endlich" Schuesse aus Richtung Silwan, dem arab. Dorf unterhalb des Oelberges. Die BBC - Dame liess sofort ihre Schokoladenplaetzchen fallen und sprang auf. Aber wieder nichts. Einige Palis unter sich warfen irgendwelche kleinen Sprengkoerper und jemand meinte, dass die ja jetzt auf sich selber schiessen.
Das wars fuer heute. In den Nachrichten werdet ihr nichts sehen.
Shabbat Shalom.
Vielleicht nervt das Thema ja schon, was aber die gesamte Weltpresse heute nicht davon abhielt, sich wieder auf der Promenade gegenueber der Klagemauer zu postieren und auf Action zu warten.
Das Wetter ist regnerisch und so wurden alle Kameras verhuellt. Die Satellitenschuesseln wurden aus den Wagendaechern ausgefahren und dann ging es los. Reporter postierten sich vor den Kameras und warteten, warteten, warteten. Die junge Dame der BBC, heute mit stechend rotem Mantel statt dem blau von letzter Woche, gab schliesslich auf, ihre Haare zu richten und setzte sich. Packte ihre Schokoladenplaetzchen aus und ass. Nicht, nicht, nichts...
Das Freitagsgebet war vorueber und dann zog sogar die Polizei, die ausserhalb des Mugrabi - Tores stand, wieder ab. Man liess die Moslems heute beten und abziehen. Die Presse wusste nicht recht, was sie machen sollte und so wurde die Polizei gefilmt.
Touristen standen auch herum. Eben zum Schluss kamen "endlich" Schuesse aus Richtung Silwan, dem arab. Dorf unterhalb des Oelberges. Die BBC - Dame liess sofort ihre Schokoladenplaetzchen fallen und sprang auf. Aber wieder nichts. Einige Palis unter sich warfen irgendwelche kleinen Sprengkoerper und jemand meinte, dass die ja jetzt auf sich selber schiessen.
Das wars fuer heute. In den Nachrichten werdet ihr nichts sehen.
Shabbat Shalom.
Temple Mount Truth - Die Wahrheit ueber den Tempelberg
B"H
Auf der Site von Honest Reporting koennt ihr einen sehr ausfuehrlichen Artikel ueber die Vorgaenge am und um den Tempelberg finden:
http://www.honestreporting.com/articles/45884734/critiques/Temple_Mount_Truths.asp
Auf der Site von Honest Reporting koennt ihr einen sehr ausfuehrlichen Artikel ueber die Vorgaenge am und um den Tempelberg finden:
http://www.honestreporting.com/articles/45884734/critiques/Temple_Mount_Truths.asp
Donnerstag, 15. Februar 2007
Neue Auschreitungen zu erwarten
B"H
Morgen werden nach dem Muslemischen Freitagsgebet auf dem Tempelberg neue Ausschreitungen erwartet. Die Polizei riegelt mit einem riesen Aufgebot die Zugangstore in die Altstadt ab. Auf dem Tempelberg duerfen nur maennl. Muslims ueber 45 Jahre beten. Bei Frauen gibt es keine Beschraenkungen.
Ausserdem soll eine etwaige Demonstration im arab. Teil der Altstadt stattfinden.
Morgen werden nach dem Muslemischen Freitagsgebet auf dem Tempelberg neue Ausschreitungen erwartet. Die Polizei riegelt mit einem riesen Aufgebot die Zugangstore in die Altstadt ab. Auf dem Tempelberg duerfen nur maennl. Muslims ueber 45 Jahre beten. Bei Frauen gibt es keine Beschraenkungen.
Ausserdem soll eine etwaige Demonstration im arab. Teil der Altstadt stattfinden.
Internationale Buchmesse in Jerusalem
B"H
Vom 18. - 24. Februar 2007 findet im Jerusalemer Convention Center (Binyanei HaUma) die Internationale Buchmesse statt. Viele Laender, u.a. auch Deutschland, werden vertreten sein. Der Eintritt ist frei.
Vom 18. - 24. Februar 2007 findet im Jerusalemer Convention Center (Binyanei HaUma) die Internationale Buchmesse statt. Viele Laender, u.a. auch Deutschland, werden vertreten sein. Der Eintritt ist frei.
Dienstag, 13. Februar 2007
Jobs mit G-ttes Hilfe
B"H
Am vergangenen Shabbat traf ich bei meinem Rabbi einen Freund von mir. Dough aus Florida, um die 50 Jahre alt, etwas freaky und im letzten Jahr nach Israel eingewandert. Eigentlich kam er zusammen mit seiner Frau auf Urlaub nach Israel und es gefiel ihm hier so gut, dass er sich spontan entschloss, Aliyah (Einwanderung) zu machen. Seine Frau wollte nicht und daher sind sie heute geschieden.
Er andererseits war froh, sich ein neues Leben aufbauen zu koennen. Auf die Anerkennung seiner Aliyah durch das Innenministerium musste er fuenf Monate warten, denn er hatte erst keinen richtigen Nachweis, dass er wirklich Jude ist. Irgendwann dann klappte es aber, nachdem irgendwelche Rabbis aus den Staaten Faxe an das Ministerium sandten.
Schon waehrend der ersten Wochen in Jerusalem fand Dough Arbeit. Er ist der Typ, der einfach in Firmen hineingeht und fragt, ob man Leute einstellt. Seine offene Art machte anscheinend Eindruck.
Seinen ersten Job bekam er von AOL. Dort sollte er amerik. abgesprungene Abo - Kunden ueberreden, doch wieder bei AOL einzusteigen. Dough fand eine Wohnung und machte richtig Geld.
Letzten Shabbat traf ich ihn also und er erzaehlte mir folgende Story:
Vor wenigen Wochen fand er eine supergrosse Wohnung fuer die er 1400 Dollar monatliche Miete zahlt. Eine riesen Summe. Naja, meinte er, schliesslich seien ja jetzt seine Moebel aus Florida eingetroffen und da brauche er Platz.
Genau einen Tag nach dem Einzug feuerte AOL alle Angestellten. Dough ging zur Klagemauer und sagte fuer Beistehende hoerend einige Gebete. u.a. warum G-tt ihm das angetan haette und das er jetzt einen neuen Job brauche.
Dann wollte Dough heimgehen, doch nach wenigen Metern sprach ihn jemand an. Er haette an der Klagemauer gehoert, dass er einen Job brauche und er haette einen fuer Dough, der natuerlich annahm.
Der Job war schlecht und das Gehalt auch. Einige Tage spaeter bekam Dough einen Anruf von einem Ex - AOL Angestellten. Eine andere Firma brauche dringend Leute im Call - Center. Flexible Stunden und gutes Geld. Dough wechselte ueber und kann nun seine Wohnung bezahlen.
Er meinte zu mir, glaub es oder nicht, das Gebet hat echt geholfen.
Wer einen Job in Jerusalem sucht, Call - Center suchen immer Leute mit mehreren Sprachen.
Am vergangenen Shabbat traf ich bei meinem Rabbi einen Freund von mir. Dough aus Florida, um die 50 Jahre alt, etwas freaky und im letzten Jahr nach Israel eingewandert. Eigentlich kam er zusammen mit seiner Frau auf Urlaub nach Israel und es gefiel ihm hier so gut, dass er sich spontan entschloss, Aliyah (Einwanderung) zu machen. Seine Frau wollte nicht und daher sind sie heute geschieden.
Er andererseits war froh, sich ein neues Leben aufbauen zu koennen. Auf die Anerkennung seiner Aliyah durch das Innenministerium musste er fuenf Monate warten, denn er hatte erst keinen richtigen Nachweis, dass er wirklich Jude ist. Irgendwann dann klappte es aber, nachdem irgendwelche Rabbis aus den Staaten Faxe an das Ministerium sandten.
Schon waehrend der ersten Wochen in Jerusalem fand Dough Arbeit. Er ist der Typ, der einfach in Firmen hineingeht und fragt, ob man Leute einstellt. Seine offene Art machte anscheinend Eindruck.
Seinen ersten Job bekam er von AOL. Dort sollte er amerik. abgesprungene Abo - Kunden ueberreden, doch wieder bei AOL einzusteigen. Dough fand eine Wohnung und machte richtig Geld.
Letzten Shabbat traf ich ihn also und er erzaehlte mir folgende Story:
Vor wenigen Wochen fand er eine supergrosse Wohnung fuer die er 1400 Dollar monatliche Miete zahlt. Eine riesen Summe. Naja, meinte er, schliesslich seien ja jetzt seine Moebel aus Florida eingetroffen und da brauche er Platz.
Genau einen Tag nach dem Einzug feuerte AOL alle Angestellten. Dough ging zur Klagemauer und sagte fuer Beistehende hoerend einige Gebete. u.a. warum G-tt ihm das angetan haette und das er jetzt einen neuen Job brauche.
Dann wollte Dough heimgehen, doch nach wenigen Metern sprach ihn jemand an. Er haette an der Klagemauer gehoert, dass er einen Job brauche und er haette einen fuer Dough, der natuerlich annahm.
Der Job war schlecht und das Gehalt auch. Einige Tage spaeter bekam Dough einen Anruf von einem Ex - AOL Angestellten. Eine andere Firma brauche dringend Leute im Call - Center. Flexible Stunden und gutes Geld. Dough wechselte ueber und kann nun seine Wohnung bezahlen.
Er meinte zu mir, glaub es oder nicht, das Gebet hat echt geholfen.
Wer einen Job in Jerusalem sucht, Call - Center suchen immer Leute mit mehreren Sprachen.
Montag, 12. Februar 2007
Buchtip
B"H
Heute kaufte ich mir ein sehr gutes historisches Buch. Es ist auf Englisch und heisst "THE CRUSADERS" - Die Kreuzritter. Der Autor ist Robert Payne.
Ob das Buch in deutscher Sprache erhaeltlich ist, weiss ich nicht.
Robert Payne beschreibt sehr genau die Geschichte und Hintergruende der Kreuzzuege und arbeitete an dem Buch sieben Jahre lang.
Heute kaufte ich mir ein sehr gutes historisches Buch. Es ist auf Englisch und heisst "THE CRUSADERS" - Die Kreuzritter. Der Autor ist Robert Payne.
Ob das Buch in deutscher Sprache erhaeltlich ist, weiss ich nicht.
Robert Payne beschreibt sehr genau die Geschichte und Hintergruende der Kreuzzuege und arbeitete an dem Buch sieben Jahre lang.
Sonntag, 11. Februar 2007
Besuch
B"H
Der Grenzgaenger http://grenzgaenge.wordpress.com/ hat noch nichts von heute in seinen Blog geschrieben und so schreibe ich etwas in meinem.
Obwohl ich nicht unbedingt grosse Besuche liebe, habe ich mich heute frueh mit ihm getroffen. Wir verbrachten einen tollen Morgen / Nachmittag zusammen und nun sind meine Fuesse mehr als platt vom laufen. Wir waren Kaffee trinken, in Mea Shearim, Essen und spaeter in der Altstadt.
Im juedischen Viertel gingen wir an der Klagemauer vorbei, wo die Bauarbeiten an der neuen Bruecke weitergehen und keine Mauern am Tempelberg in Gefahr sind. Ich weiss nicht, wie die Leute soetwas behaupten koennen, denn jeder der dort ist, kann sich selbst ein Bild machen. Vielleicht schaut es ja im TV anders aus. Wer weiss...
Die Regierung hat heute jedenfalls verlauten lassen, dass die Bauarbeiten wie geplant weitergehen werden. Warum auch nicht ?
Kurz danach gingen in die nahegelegene Stadt "The City of King David" (Ir David) http://www.cityofdavid.org.il/index.html , welche der Grenzgaenger noch nicht kannte. Dort liessen wir uns ersteinmal nieder und sahen u.a. neue Ausgrabungen. Komisch, dass sich ueber diese Ausgrabungen niemand aufregt.
Die City of King David, das antike Jerusalem des Koenig Davids, liegt fast mitten im arabischen Dorf Silwan, ausserhalb der Altstadtmauer. Koennten die Ausgrabungen da nicht vielleicht das arabische Dorf in Gefahr bringen und Haeuser zum einstuerzen bringen ?
Wo bleibt da die Berichterstattung ? Wir sahen keine Kameras, sondern nur einige israelische und arabische Volontaere, welche an den Ausgrabungen beteiligt waren.
Der Grenzgaenger http://grenzgaenge.wordpress.com/ hat noch nichts von heute in seinen Blog geschrieben und so schreibe ich etwas in meinem.
Obwohl ich nicht unbedingt grosse Besuche liebe, habe ich mich heute frueh mit ihm getroffen. Wir verbrachten einen tollen Morgen / Nachmittag zusammen und nun sind meine Fuesse mehr als platt vom laufen. Wir waren Kaffee trinken, in Mea Shearim, Essen und spaeter in der Altstadt.
Im juedischen Viertel gingen wir an der Klagemauer vorbei, wo die Bauarbeiten an der neuen Bruecke weitergehen und keine Mauern am Tempelberg in Gefahr sind. Ich weiss nicht, wie die Leute soetwas behaupten koennen, denn jeder der dort ist, kann sich selbst ein Bild machen. Vielleicht schaut es ja im TV anders aus. Wer weiss...
Die Regierung hat heute jedenfalls verlauten lassen, dass die Bauarbeiten wie geplant weitergehen werden. Warum auch nicht ?
Kurz danach gingen in die nahegelegene Stadt "The City of King David" (Ir David) http://www.cityofdavid.org.il/index.html , welche der Grenzgaenger noch nicht kannte. Dort liessen wir uns ersteinmal nieder und sahen u.a. neue Ausgrabungen. Komisch, dass sich ueber diese Ausgrabungen niemand aufregt.
Die City of King David, das antike Jerusalem des Koenig Davids, liegt fast mitten im arabischen Dorf Silwan, ausserhalb der Altstadtmauer. Koennten die Ausgrabungen da nicht vielleicht das arabische Dorf in Gefahr bringen und Haeuser zum einstuerzen bringen ?
Wo bleibt da die Berichterstattung ? Wir sahen keine Kameras, sondern nur einige israelische und arabische Volontaere, welche an den Ausgrabungen beteiligt waren.
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