Alltägliches Leben in Jerusalem - Sarkastische Stories - Witziges und Ernstes -------- Copyright All rights reserved - 2006 - 2012 ---- All Texts are written by Miriam Woelke.
Sonntag, 14. März 2010
Samstag, 13. März 2010
Warum Unternehmen TWITTERN müssen
B"H
Der Artikel aus dem Handelsblatt zeigt, dass so einiges in Deutschland noch hinterherhinkt. Auf dem internationaen Markt ist Twitter längst etabliert. Ebenso in der englischsprachigen Blogwelt.
"What are you doing ?" wird tatsächlich nicht immer so genau genommen, trotzdem finden wir es bei Bloggern und Unternehmen häufiger vor. Warum auch nicht ? Nur Business in Twitter oder Facebook zu klatschen bringt es ja auch nicht. Vornehmlich jedoch wird mit Links getwittert. Meist Links zu den eigenen Blogartikeln. Erlaubt ist alles und auf diese Weise erreichte mich schon so manche noch oder überhaupt unbekannte Nachricht oder Info.
International bestehen Twitterratschläge zwecks Business oder Blogging massenhaft. Wer als Blogger richtig Kohle machen will, der schreibe ein Buch über Bloghits oder Vermarktung. "Dumme" Abnehmer finden sich immer wieder neu, denn es wird nicht davor zurückgeschreckt, selbst Arbeitslosen das Blaue vom Internethimmel zu versprechen.
Ganz bestimmt hilft Twitter den englischsprachigen Blogs zu mehr Hits zu kommen; Facebook dagegen ist immer noch positiver zu bewerten, wenn es um Business - oder anderweitige hilfreiche Kontakte geht. Das bemerkte auch ich mehr oder weniger bitterlich, denn ich bin kein Fan des Social Networking. Zuletzt aber traf ich viele alte Bekannte auf Facebook wieder und so mancher Kontakt zur haredischen Brooklyn - World faelt wesentlich leichter.
Warum sollen Unternehmen TWITTERN ?
"What are you doing ?" wird tatsächlich nicht immer so genau genommen, trotzdem finden wir es bei Bloggern und Unternehmen häufiger vor. Warum auch nicht ? Nur Business in Twitter oder Facebook zu klatschen bringt es ja auch nicht. Vornehmlich jedoch wird mit Links getwittert. Meist Links zu den eigenen Blogartikeln. Erlaubt ist alles und auf diese Weise erreichte mich schon so manche noch oder überhaupt unbekannte Nachricht oder Info.
International bestehen Twitterratschläge zwecks Business oder Blogging massenhaft. Wer als Blogger richtig Kohle machen will, der schreibe ein Buch über Bloghits oder Vermarktung. "Dumme" Abnehmer finden sich immer wieder neu, denn es wird nicht davor zurückgeschreckt, selbst Arbeitslosen das Blaue vom Internethimmel zu versprechen.
Ganz bestimmt hilft Twitter den englischsprachigen Blogs zu mehr Hits zu kommen; Facebook dagegen ist immer noch positiver zu bewerten, wenn es um Business - oder anderweitige hilfreiche Kontakte geht. Das bemerkte auch ich mehr oder weniger bitterlich, denn ich bin kein Fan des Social Networking. Zuletzt aber traf ich viele alte Bekannte auf Facebook wieder und so mancher Kontakt zur haredischen Brooklyn - World faelt wesentlich leichter.
Freitag, 12. März 2010
Schabbat Schalom
B"H
Noch im sonnig warmen Tel Aviv, doch in wenigen Stunde mache ich mich auf den Weg nach Jerusalem. Meine wenige Freizeit muss ich geniessen und so genoss ich gestern abend ins Kino, um den Film "Shutter Island" mit Leonardo DiCaprio anzuschauen. Vom "Spiegel Online" verrissen, doch mir gefiel der Film sehr gut. Der Plot erinnerte mich irgendwie an "Fight Club". Ich mag offene Enden, doch viele Deutsche nicht, so scheint es mir. Man will das Ende einer Story oder eines Filmes, dabei ist ein offener Ausgang wesentlich interessanter.
Israel bereitet sich auf weitere sonnige warme Tage vor. Ganz unerwartet in diesen Tagen vor Pessach.
Jerusalems unterirdischer Klagemauertunnel
B"H
Weniger bekannt sein dürfte vielen Touristen der unterirdische Tunnel an der Klagemauer. Der heutige offene Teil der Klagemauer (Kotel) war einmal eine äußere Schutzmauer des Zweiten Tempels. An ihr grenzte eine Marktstraße.
Zu Tempelzeiten Jerusalems wichtiger Markt. Heute finden wir die Straße aus der Zeit Rabbi Akivas (siehe Talmud) fast nur noch unterirdisch vor. Die einstige weite Marktstraße ist nur noch in organisierten Touren mit Guide zu sehen. Ende März / Anfang April, zu Pessach, können die unterirdischen Tunnel besichtigt werden. Gegen Eintrittsgebühr und in anständiger Kleidung (Männer mit Kipa und Frauen im Rock).
Es ist ein unbeschreibliches Gefühl auf der Straße entlangzulaufen, auf welcher einst die talmudischen Rabbiner zum Tempel schritten.
Donnerstag, 11. März 2010
Israelische Verkehrsstaus
B"H
Das Stau - Chaos ist besonders morgens und zum Feierabend hin perfekt. Wenn man einmal steht, tut sich nichts mehr. Die Staus um Tel Aviv sind bekannt und das beste ist, man macht die Augen zu und nickt eine Runde ein. Ansonsten dreht der Stauleidende durch !
Traurig, aber klar
Die Aufschrift ist ein Wortspiel mit der Aufschrift eines beliebten israelischen Autoaufkleber "Nehag Chadasch - Neuer Fahrer". Hier auf diesem Schild sehen wir die Aufschrift "Neherag Chadasch", was soviel bedeute wie "ein neuer Verkehrstoter". Eine Anspielung auf Israels hohe Anzahl Verkehrstoter.
B"H
Der 12 - jährige Arik Ofer wurde von einem Autofahrer bei der Überquerung eines Zebrastreifens schwer verletzt und erlag nach wenigen Tagen im Krankenhaus gestern seinen Verletzungen. Das Land trauert, denn in all den Tagen der Hoffnung, präsentierte uns die israelische Presse Ariks Familie und das gesamte Drumherum. Zuviele Verkehrstote auf Israels Strassen und überhaupt.
Okay, kann man sagen; ein Unfallopfer mehr in der Statistik, doch der Tod des 12 - jährigen bringt neue / alte Diskussionen auf und die Leserschaft auf diesem Blog sehe ich in Rage geraten. Dabei sind die Tatsachen eindeutig !
Es ist fraglich, ob Ariks Mutter halachische Jüdin ist. Ursprünglich kommt sie aus Russland, wanderte nach Israel aus, ihr Sohn Arik stammte aus der ersten Ehe und in ihrer zweiten Ehe ist die Mutter mit einem Israeli verheiratet.
Nun ist es in Israel nicht gerade selten, dass, wie ich unzählige Male zuvor erwähnte, dass mindestens 70 % der eingewanderten Russen (lt. "Yediot Acharonot") keine halachischen Juden sind. Viele von ihnen sind gar keiner jüdischen Abstammung, sondern wollten nur ganz einfach weg aus Russland. Egal wie.
Ein altbekanntes Thema in Israel. Die Mehrheit der russischen Einwanderer sind keine Juden und ich könnte jetzt Tausend Stories dazu erzählen. Dabei ist es mir egal, was jetzt so mancher russischer Kommentator von sich gibt. Fakt bleibt, die Mehrheit der Russen in Israel ist NICHT jüdisch.
Das relig. Beerdigungsunternehmen prüft jetzt die Jüdischkeit der Mutter von Arik. Falls nichts zu finden ist, soll Arik auf einem Friedhof für religionslose in Beerscheva beerdigt werden. Normalerweise befindet sich auf vielen israelischen Friedhöfen ein separates Gebiet für derlei Fälle, in der Kleinstadt Ofakim jedoch nicht.
So traurig der Fall sein mag, wenn Arik keine einwandfreie jüdische Abstammung hatte, kann er nicht auf einem jüdischen Friedhof beerdigt werden. Die halachischen Regeln sind eindeutig und es gibt keine Diskussionen darüber. Selbst dann, wenn sich die Mutter aufregt, dass sie ihren Sohn als Juden in Ofakim beerdigt wissen will.
Offensichtlich betrachtet sind sich die Leute nicht darüber in Klaren, was es bedeutet Jude zu sein. Von der Thora bis hin über Halachot zur Kabbalah könnte ich alles quer Beet zitieren und ausführen. Oberflächlich kann das Thema wieder als "Rassismus" abgestempelt werden, aber wie mir eine relig. Israelin sagte: "Der Tod Ariks ist traurig, doch kommt es nicht auf den Einzelfall an, sondern spielen, abgesehen von den Emotionen, viele andere Dinge eine Rolle".
Man kann nicht einfach einen Nichtjuden einschleusen, nur weil die Angelegenheit so furchtbar traurig ist. Es gibt Grenzen und wenn ich mich in einer jüdischen Gesellschaft bewege, sollte ich mir darüber im Klaren sein, wie genau meine Position als Nichtjude definiert und festgelegt ist. Und somit kommen wir zur Definition was ein Jude ist und welche Rolle er in dieser Welt spielt.
Bild des Tages
Polizeieinsatz an der Jerusalemer Klagemauer (Kotel). Die Araber schmissen Steine vom Tempelberg hinunter auf Betende an der Mauer und die israelische Polizei machte sich bereit für den Einsatz auf dem Tempelberg.
Mittwoch, 10. März 2010
Die Ärzte Aliyah
B"H
Das israelische Massenblatt "Yediyot Acharonot" berichtet in seiner heutigen Ausgabe von einer wahren "Aliyah der Ärzte". Innerhalb der kommenden zwei Monate schleppe die Aliyahorganisation "Nefesh be'Nefesh" ca. 250 amerikanische sowie kanadische Ärzte nach Israel, um dort den zionistischen Traum, sprich "Aliyah" zu leben.
"Nefesh be'Nefesh (NBN)" ist mehr als bekannt für seine durchorganisierte Aliyah von Franzosen, Kanadiern, Amerikanern und Engländern. Taschengeld gibt es zu Hauf; und das neben den üblichen Aliyahrechten. Außerdem Job - und Wohnungsangebote gleich mit. Bequemer Aliyah kann man nicht mehr machen.
Mehrfach habe ich in der Vergangenheit darüber berichtet; auch das "NBN" nicht auf dem deutschen Sektor tätig ist. In den USA hingegen hat die Organisation die traditionelle "Jewish Agency" komplett verdrängt. Eine Bekannte berichtete mir, dass einer der Nachteile, mit Nefesh be'Nefesh" Aliyah zu machen darin bestehe, dass die Organisation ALLES über einen wissen will. Sogar Verdienstbescheinigungen der letzten Jahre werden mit dem Aliyahantragsformular angefordert.
Vielleicht u.a. auch deswegen, weil das israelische Sozialamt in den ersten zwölt Monaten nach der Aliyah NICHT einspringt und man halt sehen muss, woher das Geld kommt. Die "Jewish Agency" verlangte deswegen bei meiner Aliyah vor fast zehn Jahren genaue Angaben zu den Finanzen, die ich mit nach Israel nehme. Einiges Erspartes sollte der Einwanderer nach Israel schon im Gepäck haben.
Die nordamerikanischen Ärzte also machen Aliyah und in den nächsten Monaten sollen noch mehr folgen. Israel kann davor profitieren, doch muss sich erst herausstellen, ob man das auch will. Profitieren sicher, doch gelten hierzulande nach wie vor die alten "man kennt sich" Klüngeleien" und so wird sich alles untereinander zugeschoben. Auch Jobs.
Kommt ein Fremder dazu, steht dieser vorerst ohne die nötige Protektzia da, denn er kennt niemanden. Weder aus der Schul - noch aus der Armeezeit. Langsam wird sich dann ein kleiner Kreis aufgebaut, doch das dauert und es bedarf schon gewisser Anstrengungen, sich einzuschleusen. Nicht nur der Sprache wegen.
Insgesamt kümmert sich "Nefesh be'Nefesh" gründlich um seine Neueinwanderer, doch juckt es mich in den Fingern herauszufinden, wie hoch die Rückkehrquote ist. Diese wird nicht veröffentlicht und die Organisation zieht es vor, Erfolge zu präsentieren.
Eine Neueinwanderin, die mit NBN aus den USA kam, berichtete mir, dass NBN "voll die Werbung für Israel betreibe und das Blaue vom Himmel verspreche". Trifft man dann im Land ein und erlebt den Alltag, sieht alles plötzlich wesentlich anders aus. Zwar stehen Israelis den Neueinwanderern nicht fremdenfeindlich gegenüber, doch kann jeder Tag in einem Kampf ausarten. Da war es dann doch zuhause leichter.
Ist der Islam multikulturell ?
B"H
Normalerweise widerstrebt es mir, immer und immer wieder auf diesem Thema herumzuhacken, doch entdeckte ich bei "Sultan Knish" einen interessant geschriebenen Artikel: Inwieweit ist der Islam bereit, sich an fremde Kulturen anzupassen ? Oder anders gefragt: Inwieweit ist er dazu nicht bereit ?
Normalerweise widerstrebt es mir, immer und immer wieder auf diesem Thema herumzuhacken, doch entdeckte ich bei "Sultan Knish" einen interessant geschriebenen Artikel: Inwieweit ist der Islam bereit, sich an fremde Kulturen anzupassen ? Oder anders gefragt: Inwieweit ist er dazu nicht bereit ?
Bild des Tages
Blick auf die Jerusalemer Altstadt. Im Vordergrund das Jüdische Viertel; weiter im Hintergrund das Arabische sowie Christliche Viertel.
Traffic Sources
B"H
Oftmals ist es schon verwunderlich, wie so manch einer diesen Blog im Internet findet. Nicht selten durch das Googeln von sogenannten "Keywords". Google Analytics macht alles möglich; so auch das Abchecken wer woher und wielange diese Site besucht.
Oftmals ist es schon verwunderlich, wie so manch einer diesen Blog im Internet findet. Nicht selten durch das Googeln von sogenannten "Keywords". Google Analytics macht alles möglich; so auch das Abchecken wer woher und wielange diese Site besucht.
Hier ein paar der Keywords, welche einige Leser googelten:
miriam woelke jude jesus
wird der dritte tempel im märz gebaut
arbeitsvisum israel
dubai mossad mord
juden wie sie leben in jerusalem
was kostet kaffee in israel
langärmliges hemd israel
Dienstag, 9. März 2010
Israelische Buchautoren und das Hungertuch
B"H
Alles ist ja bekanntlich Geschmackssache und ich habe nun einmal keinen Geschmack für David Grossmann, die verstorbene Batya Gur oder Amoz Oz. Meine Geschmacksrichtung bezieht sich nicht auf die linke Politorientierung dieser Autoren, sondern auf die Buchinhalte. Und die sind meines Erachtens nach schwach. Am allerschlimmsten sind die Bücher des Amoz Oz; bestenfalls als Schlaflektüre geeignet und gerade bei Oz merkt man, dass er sich längst in seine eigene Welt verabschiedet hat.
Glück für Grossmann und andere Schriftsteller, dass sie einen Absatzmarkt in Deutschland gefunden haben. In Israel nämlich lässt sich seit geraumer Zeit keine Kohle mehr mit der Schriftstellerein verdienen. Vier Bücher für 100 Schekel (ca. 20 Euro) bietet der Buchdiscounter "Zomet HaSefarim". Normalerweise kostet ein hebräischer Roman in Israel zwischen 84 - 100 Schekel. Ein Buch und nicht vier !
Das aber ist der Leserschaft teilweise viel zu teuer und die Folge ist, dass ein Buchkauf mit Bedacht erfolgt. Nur keinen lahmen Schund, sondern wenn, soll es für das Geld schon etwas sein.
Die Buchhandlungskonkurrenz ist gezwungen mitzuziehen und setzt demnach die Preise herunter. Wo aber bleiben die Autoren ?
Die besten israelischen Autoren sind im Ausland gar nicht oder weniger bekannt. Sieht man einmal von der linken Einheitssülze (ups, jetzt wird es doch politisch) ab.
Knessetabgeordnete verschiedener Parteien (schon wieder politisch, doch diesmal weder rechts noch links) legten einen neuen Gesetzentwurf vor, nach welchem Buchautoren ein Mindestprozentsatz (von ihrem Werk) für ein Jahr gesichert wird. Keinen Ramschverkauf für 5 Schekel (ca. 1 Euro), sondern Qualität hat nun einmal ihren Preis. Der Leser sieht das ein, doch mag niemand so richtig auf die Dumpingpreise verzichten, denn schliesslich wird sich ordentlich mit Büchern eingedeckt.
Mal sehen, wie es weitergeht. Ca. im Mai / Juni findet in Israel die alljährliche Woche des hebräischen Buches statt und selbst wenn die Dumpingpreise verschwinden, die Buchwoche bietet immer wieder günstige Kaufgelegenheiten. Allerdings nicht zu 5 Schekel pro Buch.
Weiterhin heiter
B"H
Nein, es gibt kein Wetterproblem, oder doch ?
Derzeit spielen die Temperaturen in Israel verrückt und diese Woche ist es ungewöhnlich warm. Allein 30 Grad Celsius heute in Jerusalem. In den Cafes sitzt man schon längst draussen und die Parks sind voll.
Während in Deutschland erst alles nach Feierabend bevölkert wird, kommt dagegen in Israel das Gefühl auf, dass nicht allzu viele arbeiten, denn die Cafes sind zu jeder Stunde übervoll. Auch in den Tel Aviver sowie Jerusalemer Innenstädten wimmelt es dauernd von Leuten.
Mit Schnee, wie oben auf dem Photo, ist also nichts und wir erfreuen uns des Tragens von Sommerklamotten.
Chiune Sugihara - Der unbekannte "Raoul Wallenberg"
B"H
Wie Diplomaten während des Holocaustes Juden Visa ausstellten und so retteten. Einer DER weitgehend unbekanntesten Retter der vor der Shoah flüchtenden Juden dürfte der japanische Vize - Konsul in Litauen, Chiune Sugihara, gewesen sein. Er allein stellte Tausenden von Juden japanische Visa aus und verstarb im Jahre 1986, ohne dass seine Taten viel Anerkennung erlangten.
Link:
The Sugihara Project
Neben Raoul Wallenberg oder Oskar Schindler war Sugihara sicher einer der wichtigsten Retter der Juden vor Vernichtung. Manche erwähnen Graf Stauffenberg, doch mit ihm habe ich meine Probleme. Wollte er die Juden retten oder einzig und allein Hitler stürzen, weil der Krieg eh verloren war ? Immerhin machte er jahrelang in dem Regime aktiv mit.
Wie Diplomaten während des Holocaustes Juden Visa ausstellten und so retteten. Einer DER weitgehend unbekanntesten Retter der vor der Shoah flüchtenden Juden dürfte der japanische Vize - Konsul in Litauen, Chiune Sugihara, gewesen sein. Er allein stellte Tausenden von Juden japanische Visa aus und verstarb im Jahre 1986, ohne dass seine Taten viel Anerkennung erlangten.
Link:
The Sugihara Project
Neben Raoul Wallenberg oder Oskar Schindler war Sugihara sicher einer der wichtigsten Retter der Juden vor Vernichtung. Manche erwähnen Graf Stauffenberg, doch mit ihm habe ich meine Probleme. Wollte er die Juden retten oder einzig und allein Hitler stürzen, weil der Krieg eh verloren war ? Immerhin machte er jahrelang in dem Regime aktiv mit.
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